Zivildienst vor dem Aus? | tagesschau.de

November 4, 2009

Zivildienst vor dem Aus? | tagesschau.de.

So einfach kann man es sich nicht machen. Der „Zivildienst“ ist ein Abkömmling der „Allgemeinen Wehrpflicht“. – Man wollte die, die im Kalten Krieg nicht bereit waren, mit der Waffe in der Hand „Frieden zu schaffen“  zum Friedenschaffen ohne Waffen heranziehen.

Bequem für die „Sozialeinrichtungen“. Die haben dvon profitiert, weil sie keine „Profis“ mehr benötigten. -Aber auch im Pflegebereich ist die unbezahlte Arbeitskraft ein Sklave.

Das muß man sich vor Augen halten.

Keiner hat Anspruch auf Sklavenhaltung.

Punkt. Ende. Aus die Maus.

Was würde der Neandertaler dazu sagen, wenn er es erführe? – Er würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. – Aber dazu später.


Arbeitsmarkt: Schwarz-Gelb will sittenwidrige Löhne verbieten – Nachrichten Wirtschaft – WELT ONLINE

Oktober 15, 2009

Arbeitsmarkt: Schwarz-Gelb will sittenwidrige Löhne verbieten – Nachrichten Wirtschaft – WELT ONLINE.

Sittenwidirge Löhne sind wohl eher etwas für die Arbeitsgerichte:
BGB § 138 Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher
(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.
(2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.
Die Gewerkschaften sollten mal ein paar Musterklagen auf den Weg bringen, damit im Rahmen eines Grundsatzurteils ermöglicht wird, auch nachträglich noch einen angemessenen Lohn einzuzklagen.


Happy Halloween!

November 1, 2007

Der keltischen Sage nach ist in der Halloween-Nacht der Schleier, der die Toten von den Lebenden trennt, besonders dünn. Die Geister greifen durch diesen Schleier nach den Lebenden…

Es scheint auch Geister zu geben, die haben an 365 Tagen im Jahr Halloween. – Es sind die Geister, die der „Wähler“ rief, und die der „Steuerzahler“ nicht wieder los wird. – Und sie erscheinen Nacht für Nacht spätestens im „Nachtjournal“. Vor allem spuken sie aber bei J.B. Kerner, Anne Will und Beckmann. Wenn sie dort nicht willkommen sind, spuken sie ab durch Berlin Mitte. – Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe! Wenn bei der vorgezogenen Bundestagswahl der Hexenmeister nach Hause kommt, endet die machtdesgrauens.jpg

In die Ecke Besen! Besen – seid’s gewesen,

denn als Geister ruft euch nur

- zu seinem Zwecke -

erst hervor der alte Meister!


Was Goethe schon wußte

September 3, 2007

Goethe hatte wohl nicht nur die Evolution als solche erkannt, er hatte wohl auch eine Ahnung davon, daß es das Phänomen, das wir „Tod“ nennen, eigentlich gar nicht gibt. Anders sind seine folgenden Zeilen, die ich übrigens in einer Todesanzeige fand, nicht zu erklären:

Kein Wesen kann zu nichts zerfallen,

das Ew’ge setzt sich fort in allen.


Wissen und Handeln

Juli 5, 2007

Es ist nicht genug zu wissen, man muß es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß es auch tun.

(J.W.Goethe)


Goethes Spruchweisheiten

April 26, 2007

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muß man sie gut bezahlen.

Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen wären undankbar gewesen.

Nicht allein das Angeborene, auch das erworbene ist der Mensch

Sobald die Tyrannei aufgehoben ist, geht der Konflikt zwischen Aristokratie und Demokratie unmittelbar an.

Wer klare Begriffe hat, kann befehlen.

Antike Tempel konzentrieren den Gott im Menschen; des Mittelalters Kirchen streben nach dem Gott in der Höhe.

Man muß eine Sache gefunden haben, wenn man wissen will, wo sie liegt.

Aus der Natur, nach welcher Seite hin man schaue, entspringt Unendliches

Das Schöne ist eine Manifestation geheimer Naturgesetze, die uns ohne dessen Erscheinung ewig wären verborgen geblieben.

„Die Natur verbirgt Gott!“ – Aber nicht jedem.

„Die Kirche schwächt alles, was sie anrührt.“

Die größten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie nicht suchen.

Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicher Kuß.

Denke nur niemand, daß man auf ihn als den Heiland gewartet habe!

Wo ich aufhören muß, sittlich zu sein, habe ich keine Gewalt mehr.

Was einem angehört, wird man nicht los, und wenn man es wegwürfe.

Blasen ist nicht flöten; ihr müßt die Finger bewegen.

Es ist nicht nötig, daß das Wahre sich verkörpere; schon genug, wenn es geistig umherschwebt und Übereinstimmungen bewirkt, wenn es wie Glockenton ernstfreundlich durch die Lüfte wogt.

Wer keine Liebe fühlt, muß schmeichel lernen, sonst kommt er nicht aus.

Die Mißheiraten sind viel gewöhnlicher als die Heiraten, denn es siehet leider nach einer kurzen Zeit mit den meisten Verbindungen gar mißlich aus.