Bendedikt XVI. wird 80

Lieber Bruder Benedikt XVI.,

 

zunächst einmal meine herzlichsten Glückwünsche zum 80. Geburtstag.

 

Sie wundern sich sicher, daß ich Sie so ungeniert mit „Bruder“ anrede, aber das hat seinen Grund, und der ist die Presseerklärung der Max-Planck-Gesellschaft vom 4. November 1999 -AZ: PRI B 17/99 (63)-, die wie folgt tenoriert ist:

 

Seit kurzem zählt man sechs Milliarden Menschen auf der Erde – verteilt über alle Kontinente sowie auf unzählige, nach Hautfarbe, Sprache, Religion, Kultur und Geschichte unterscheidbare Gruppen. Doch diese bunte Vielfalt ist nur „Fassade“. Denn auf molekulargenetischer Ebene, das zeigen jüngste Analysen an Schimpansen (Science, 5. November 1999), durchgeführt am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, bietet die Menschheit ein überraschend einheitliches, geradezu „familiäres“ Bild: Verglichen mit ihren nächsten tierischen Verwandten, den Schimpansen, sind alle derzeit lebenden modernen Menschen immer noch „Brüder“ beziehungsweise „Schwestern“…

(Die vollständige Presseinformation finden Sie unter http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/1999/pri63_99.htm )

 

Daß ich den unmittelbaren Kontakt zu Ihnen suchen würde, war mir seit dem 19.4.2005 klar, denn es dürfte sich nicht um einen Zufall gehandelt haben, daß das Konklave Sie zum Papst erwählt hatte.

Aber die Umstände, die dazu geführt haben, dies auf diese Weise zu tun, entsprechen dem Buchtitel eines Jugendbuches, das mir am 8.1.2007 in der Dormagener Stadtbibliothek in die Hände fiel: „Absolut unheimlich“! – Dennoch sind mir die Umstände wohlvertraut.

Ich wurde am 8. April 1954 geboren. Im Jahre 1928 fiel der 8. April letztmals mit dem Ostersonntag zusammen. 53 Jahre sind seit meiner Geburt vergangen, 53 ist eine Primzahl, Primzahlen sind mathematische Individuen. Man kann sie zwar „zerlegen“, aber nicht „teilen“. Das macht meinen Geburtstag in diesem Jahr zu einem ein wenig „außergewöhnlichen“.

Am Ostersamstag hatte ich kurz vor Schließung der Postagentur das einzige der vier von mir ausgedruckten Exemplare meines Ostergrußes 2007 an meinen Studienfreund Dietmar versandt. Den Ostergruß und seine Geschichte finden Sie unter fotos.web.de/willem.tell/osterzufaelle2007 .

Als ich den Brief in den Kasten warf, war mir klar, daß innerhalb von 48 Stunden ein Ereignis eintreten würde, daß man mit „erschütternd“ bezeichnen könnte. – Seit dem 26.12.2003 war ich an Erdbeben mehr oder weniger gewöhnt. Auch humorvolle Eskapaden wie Tornados in Quirla oder europaweite Stromausfälle (Anfang November 2006) hatte ich im Hinterkopf. – Ich fand es auch ganz nett, daß der Entdecker des „Blindgängereffekts“ in der Natur am 8.3.2007 im Landeanflug auf den Düsseldorfer Flughafen von einem Blindgänger begrüßt wurde, der zwischen meinem Elternhaus und dem Düsseldorfer Flughafen entdeckt worden war. 11 Minuten vor der planmäßigen Ankunft meiner Maschine konnte er entschärft werden. – Als meine Mutter mich am Morgen des 8.3.2007 angerufen und über die geplante Entschärfung unterrichtet hatte, dachte ich bei mir: „Jetzt legen dir die Götter sogar noch einen Blindgänger zu Füßen“.

Am 8.4.2007, am Ostersonntag also, setzten sie noch einen drauf: Die Seismographen blieben ruhig, auch des Aeolos Tornados blieben im Hangar. Dennoch geschah Erschütterndes, wenn auch auf einer anderen Größenskala:

Ich war mit meiner Ex-Frau für 11.00h verabredet. Von meiner Wahlheimat Dormagen-Nievenheim bis zu ihrer Wohnung nach Dormagen-Gohr sind es mit dem Auto knapp zehn Minuten. Also verließ ich das Haus gegen zehn vor elf. An der Kreuzung Neußer Straße/St. André-Straße ging es nicht weiter, die war gesperrt. Also mußte ich einen Umweg fahren. Wenn ich gewußt hätte, was passiert war, hätte da schon mein Verstand stillgestanden, so mußte ich noch einen Tag warten, bis meine Ostergrüße ihren Weg durch das Netz genommen hatten:

Ein Kind, das sich von der Hand seines Vaters losgerissen hatte, war auf der St. André-Straße unter ein Auto geraten und getötet worden. Der Vater hatte noch versucht, es zu fassen, wurde dabei aber ebenfalls von dem Wagen erfaßt und schwer verletzt.

Meine spontane Eingebung: „jetzt werfen sie dir noch eine Leiche vor die Füße“, die sich in die unwillkürliche Betroffenheit über das Ereignis mischte, nahm am 10.4.2007, als die Presse über den Vorfall berichtete, konkrete, unheimliche Formen an.

Der Unfall ereignete sich nur einen Steinwurf weit von der Pfarrkiche St. Pankratius entfernt. Auf den diversen Pfarrfesten der vergangenen Jahre hatte mich Pankratius mit Büchern „versorgt“, die Informationen enthielten, nach denen ich gesucht hatte, die ich aber bei systematischer Suche nie gefunden hätte. Ferner befindet sich an der Ecke Neußer Straße/St. André-Straße der Nievenheimer Jupiter, nämlich ein Abguß einer Jupitersäule. – Wieder nur ein Steinwurf.

Es war nur ein Steinwurf, der im Jahre 1999 zu einer Vorzeichenumkehr führte, die atemberaubende Formen annehmen sollte. Sie können das nachlesen unter http://bundesadel.de/9-11/9-11.html, Geben sie in der Suchfunktion einfach den Begriff „Bobby“ ein.

Der Unfall geschah um 10.41. Eine unbedeutende Entscheidung am Vorabend des Vorfalls verhinderte, daß aus meiner Eingebung zu 100% Wirklichkeit wurde. Ich hatte das Auto meiner Ex-Frau mitgenommen. Hätte ich das nicht getan, hätte ich den Bus nehmen müssen – planmäßige Abfahrt an der Unfallstelle um 10.41.

Aber am 8.4.2007 ereignete sich noch ein Vorfall, der freilich von „langer Hand“ vorbereitet worden war: Die ARD strahlte an diesem Abend um 20.15h den Film „Grüß Gott, Herr Anwalt“ aus. Die Programmplaner der ARD hatten bestimmt nicht im Sinn, mir einen Geburtstagsgruß zu übermitteln. Als der Schauspieler Gerd Anthoff dem Produzenten die Zusage gab, die Hauptrolle zu übernehmen, dürfte er im Traum nicht daran gedacht haben, daß sein Name für den Gerd Altenhoff eine bestimmte Bedeutung hat, die außer diesem nur ein verschwindend geringer Personenkreis kennt. Im Jahre 1976 notierte die Verkäuferin einer Bonner Musikalienhandlung auf einem Bestellzettel den Namen ENTENHOFF. – Ich hatte die LP „Best of Dunhill“ bestellt. Zum damaligen Zeitpunkt war „Best of Dunhill“ – außer einer Sonderedition der Sparkasse Bonn – der einzig lieferbare Tonträger, der Barry McGuires „Eve of Destruction“ enthielt. Sehen Sie bitte genau hin: Anthoff liegt lautmäßig genau mittig zwischen Altenhoff und Entenhoff. – McGuires Lied gehört auch heute noch zu meinen Lieblingsliedern, vor allem wegen der Zeilen „You’re old enough to kill but not for votin'“, dennoch muß ich aus heutiger Warte seiner Schlußfolgerung widersprechen: Wir stehen nicht amVorabend der Zerstörung, am Vorabend des Weltuntergangs.

Allein aus diesen Gründen dürfte es unmittelbar einleuchten, daß der Advocatus Deorum dem Pontifex Maximus seine Schriften „Der Schnitter ging über den Jordan –vom Ableben des Todes und vom Leben danach“ und „Aktenzeichen 6/6/44 – Mordsache Private James Ryan – Gottes Antwort auf Kains Frage“ einfach zum Geburtstag schenken muß. Sie sind zur Zeit ausschließlich bei www.lulu.com/advocatusdeorum erhältlich.

In „der Schnitter ging über den Jordan“ finden Sie nicht nur meine E-Mail an Ihren Amtsvorgänger vom 28.3.2005 sondern auch den Totenschein des Todes, der durch eine dumme Bemerkung des Chefredakteurs der WELT AM SONNTAG in der Ausgabe vom 3.4.2005 ausgelöst worden war.

„Aktenzeichen 6/6/44“ schlägt den Bogen von den Thermopylen bis nach Bagdad und Basra. Es entlarvt den „unbedingten Gehorsam“ als die gefährlichste Waffe, über die je ein Mensch verfügte.

Das „Go!“ des Planeten für dieses Vorgehen meinerseits kam am 14.4.2007. Ich hatte persönlich keinen Anlaß gehabt, die EDEKA-Filiale in der Dormagener Rathaus-Galerie aufzusuchen. Ich war gebeten worden, einen Kasten Mineralwasser zu besorgen. Um unnötige Wege zu vermeiden, besorgte ich erst das Wasser und nahm auf dem Rückweg das Leergut mit. An der Leergutkasse bekam ich das Pfand ausgehändigt. Als die Münzen meine Hand berührten, war es wieder da, dieses kaum beschreibliche, elektrisierende Gefühl. Ich hielt nicht nur eine irische 10-Cent-Münze in der Hand, sondern auch ein finnisches 50-Cent Stück.

Ich werde diese Mail an die Adresse office@net.va übermitteln. Ich weiß natürlich nicht, ob nicht ein „Mailer-Daemon“ irgendwo dazwischentritt.

Hilfsweise wähle ich den Weg über aktionen@rheinische-post.de Wie vor zwei Jahren hat sich – rein zufällig natürlich – ein „Fenster“ aufgetan, unmittelbar mit dem Papst zu kommunizieren. Auch wenn es sich dabei um eine „Einbahnstraße“ handeln dürfte. – Auch Einbahnstraßen führen am Ende zum Ausgangspunkt zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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One Response to Bendedikt XVI. wird 80

  1. Gabriele Jokisch sagt:

    einfach nur verrückt, und auch genial, was Du da schreibst. Aber wunderbar, dass wir Dich endlich gefunden haben. Bite melde Dich lieber Gert u n b e d i n g t bei uns, Peter würde sich riesig freuen. Ansonsten veröffentliche Deine Meinung im RP-Forum http://www.opinio.de und Du erhälst coole Rückmeldungen.
    Ganz liebe Grüße
    Gabi

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