Ende des Rechts auf freie Meinungsäußerung Teil 1

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Maildownload von „FW: Löschung Ihres Kommentars auf WELT DEBATTE/ SelbstverSTÜRMERung der Medien“
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Von: gerhard.altenhoff@email.de
An: eugene.vogt@tele2.fr, claus.königsmark@t-online.de
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Datum: 25.06.07 03:10:47
Betreff: FW: Löschung Ihres Kommentars auf WELT DEBATTE/ SelbstverSTÜRMERung der Medien

Inhalt:
Received: from [213.102.106.24] by freemailng5303.web.de with HTTP;
Mon, 25 Jun 2007 03:10:47 +0200
Date: Mon, 25 Jun 2007 03:10:47 +0200
Message-Id: <706544985@web.de>

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—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: WELT DEBATTE <debatte@welt.de>
Gesendet: 24.06.07 08:42:11
An: gerhard.altenhoff@email.de
Betreff: Löschung Ihres Kommentars auf WELT DEBATTE

Hallo Gerhard Altenhoff,

hiermit möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass wir Ihren Kommentar auf WELT DEBATTE gelöscht haben.

Bitte beachten Sie: Die Löschung kann unterschiedliche Gründe haben. Bitte beachten Sie bei einem Kommentar immer unsere Netiquette.

Mit freundlichen  Grüßen

Ihr WELT DEBATTE Team

Url zum Artikel:
http://debatte.welt.de/kommentar/25898

Ihr Kommentar:
Einspruch, Euer Ehren!
In Europa wird sich so wenig bewegen wie bisher. Die Bürokraten werden sich auf Kosten des Souveräns durchfüttern lassen, auch nachdem sich Frau Merkel ihre „Kollegen“ „vorgeknöpft“ hat:
Ich weiß nicht so genau, wie ich mir dieses „Vorknöpfen“ vorzustellen habe. Wenn es dem entspricht, was der frühere Landrat des Kreises Rügen und CDU-Parteifreund Eckfeldt im Jahre 1991 mit mir und anderen veranstaltet hat, dann war es für ihrer „Gesprächspartner“ sicherlich nicht einfach. Nach dem Jargon, der seinerzeit auf Rügen üblich war, nannte man das „Beichtstuhlverfahren“ schlicht und ergreifend: „in Einzelgesprächen weichklopfen“. – Mich  hat man nicht weichklopfen können, aber „feuern“, das konnte man mich. – War zwar nicht ganz „legal“, aber wen kümmerte das schon. – Es kümmerte keinen, auch die Frau Merkel, in deren Wahlkreis all das geschah, erst recht nicht. In einem „Einzelgespräch“ erklärte sich die heute „mächtigste Frau der Welt“ im Frühjahr 1992 sogar ausdrücklich für „machtlos“.
Das Erschreckende an dem „gefundenen Kompromiß“ ist die Ausklammerung der Menschenrechtscharta. Sie ist ein Freibrief für die Unterdrückung der Menschenrechte aus Gründen der „Staatsräson“. Das kennen wir bereits aus diesem unserem eigenen Land:
Der einzige Oskar, den Schröder je bekommen hat, ist offensichtlich nicht in der Lage zu erkennen, daß die „große Koalition“ seine Linkspartei längst links überholt hat:
Nach „dem Willen“ der großen Koalition bekommen wir demnächst eine lebenslängliche Steuernummer, was nichts anderes ist als die alte Personenkennziffer der DDR.
Wir haben keine Kindergärten mehr, wir haben „Kitas“ und ab 2013 hat auch Jesus wieder Anspruch auf einen „Krippenplatz“. Wir werden wahrscheinlich den „Broiler mit Sättigungsbeilage“ nicht bekommen. Der Döner wird bleiben, aber die „Sättigungsbeilage“, die kriegen wir.
Wenn der „Napoleon von der Saar“ ist schon Parteichef. Er braucht nur noch „Staatschef“ zu werden, dann wird die Vision Gene Baillys von der „DDR-light“ quasi über Nacht Wirklichkeit.
Die „Staatsgrenze Heiligendamm“ kostete uns, obwohl sie nur eine Woche Bestand hatte, mehr als 100.000.000 Euro. Eine neue „Staatsgrenze West“, die von der Nordsee bis zum Bodensee reichen würde, und von dort über Berchtesgaden und den Bayerischen Wald einen Bogen bis Usedom schlagen müßte, was würde die wohl kosten?
Nein, die „Bundesrepublik Deutschland“ ist nicht mehr das Land, in dem ich aufgewachsen bin. – 1991 bin ich mit einem Rucksack voll Pioniergeist in Deutschlands Osten gezogen, um ein wenig „BRD zu exportieren. Was ich dabei nicht berücksichtigt hatte, war der Umstand, daß im Recht zu sein noch lange keine kugelsichere Weste ist. Dementsprechend traf mich die volle Breitseite der „Stasi“, die heute für die Birthler-Behörde arbeitet.
Nun aber breitet sich die Saat der DDR explosionsartig in der BRD aus: „Staat“, wo immer man hinsieht, „Überwachung“, wo immer man eine Kamera oder ein Mikrophon plazieren kann. Wenn wir als der Souverän in einer Demokratie nicht aufpassen, wird ganz Europa zur „Europäischen Demokratischen Republik“. Irgendwie, ich werde das Gefühl nicht los, hat man mich heimatlos gemacht.
Nein, der EU-Gipfel hat für den Souverän Europas nichts gebracht, außer daß er teuer war. Was hätte erwartet werden können ist eine Einigung der „Staats- und Regierungschefs“ darauf, bei Fachleuten die Ausarbeitung einer Verfassung in Auftrag zu geben, die jeder EU-Bürger blind unterschreiben kann.
Auch für die „Staats- und Regierungschef“ und all ihre „Zuarbeiter“ und Beraterstäbe gilt heute noch die „Mängelrüge“, die einst Sokrates erhoben hatte:
„Es ist doch sonderbar, daß alle Menschen, die ein Saiteninstrument spielen, Flöte blasen, reiten oder sonst etwas Ähnliches lernen wollen, tüchtig üben, um es zu etwas Rechtem zu bringen. Die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten bringen sie sich auch nicht dilettantisch selbst bei, sondern begeben sich in die Lehre der besten Meister und unterstellen sich willig deren Anordnungen … Da berührt es doch sonderbar, daß Leute, die tüchtige Redner und Politiker werden wollen, meinen, man könne ohne Vorbereitung und praktische Erfahrung in diesem Beruf etwas Tüchtiges leisten. Und doch sind die Anforderungen in diesem Bereich so ungleich höher, so daß man auch trotz der großen Zahl der Interessierten sehr selten einen fähigen Kopf unter den Politikern findet, jedenfalls seltener als unter den Künstlern der oben genannten Disziplinen. Offenbar benötigen die angehenden Politiker eine gründlichere und fleißigere Ausbildung und Schulung als jene.“ (Xenophon, Memo
rabilien IV, 7)

Ich kann ja wohl froh sein, daß man mir den Schierlingsbecher  noch nicht in die Hand gedrückt hat. Wenn das die „freie Presse“ ist, weiß ich nicht, was die „Zensur“, die nach dem Grundgesetz „nicht stattfindet“, sein soll.
Für mich ist diese Nachricht jedenfalls ein weiteres Indiz für die „SelbstverSTÜRMERung“ der deutschen Medien.
Vielleicht darf man seine „Meinung“ sagen, aber nicht die Wahrheit.
Wie auf Rügen, so in Gesamtdeutschland! – „Pressefreiheit“ wird auf lange Sicht ein Traum bleiben!

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Altenhoff
Bismarckstr. 40
41542 Dormagen
Tel. 0 21 33 97 30 29
http://www.bundesadel.de
Publikationen:
http://www.lulu.com/advocatusdeorum

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