Herzlich Willkommen in der „DDR-light“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es hat mich zwar kein „Regierungsvertreter“ darum gebeten, dennoch heiße ich Sie herzlich willkommen in der „DDR-Light“.

 

Heute ist der große Tag. Ab heute werden wir alle, vom Säugling bis zum Greis, einfach „durchnumeriert“. Wir bekommen eine Art Personalnummer, wie sie vor 1989 auf deutschem Boden ausschließlich in der DDR üblich war. – Nun war es einfacher, 17 Millionen Deutsche unter Zuhilfenahme der Zahlen zu überwachen, aber dank modernster Computertechnik ist es möglich, diese Errungenschaft des Sozialismus auch den übrigen 63 Millionen Deutschen angedeihen zu lassen.

 

Als vor vielen hundert Jahren der französische König Ludwig XIV. starb, öffneten Lakaien die Fenster des Palastes und riefen dem Volk zu: „Der König ist tot, es lebe der König!“ Heute ruft die Regierung dem Volk zu: „Die Stasi ist tot, es lebe das Finanzamt“. – Das „Finanzamt“ ist heute Herrscher über all die Daten, die in der Personalkennziffer des Neo-DDR-Bürgers verschlüsselt sind.

 

Sie soll sicherstellen, daß sich der Souverän dieses unseres Landes durch seine Lakaien so effektiv wie möglich auspressen läßt.

 

Vor mehr als 12 Jahren veröffentlichte der Herausgeber des STADTANZEIGER BERGEN/RÜGEN unterhalb seines Beitrags „WERTEVERLUST“ den Spruch:

 

WENN DER BÜRGER SICH NICHT WEHRT, WIRD ER AUSGEZEHRT!

 

Keine „Opposition“ in der „Bundesvolkskammer“ hat gegen diese Form des Totalitarismus etwas unternommen. Weder die FDP noch die „Linke“. Das ist auch verständlich, denn man will ja „koalitionsfähig“ bleiben und sich die Posten sichern, die man nicht bekäme, würde man im Interesse des Souveräns dieses Landes seine Aufgabe als „Volksvertreter“ ernstnehmen.

 

Von der „freien Presse“ ist gleich gar keine Kritik zu hören. – Auch das ist nicht verwunderlich, denn „die Politik“ hält für den „Wachhund der Demokratie“ Jahr für Jahr einen fetten Wurstzipfel bereit… http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2203106

 

Der oben erwähnte Begriff „DDR-light“ geht übrigens auf den Untertitel „Der Weg in die DDR-light“ zurück, den Gene Bailly dem zweiten Band seiner Buchserie DIE DEUSCHE PLEITE gegeben hat.

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