Volkstrauertag

 

 

osteraufstand.jpg

 

Von: <gerhard.altenhoff@giordano-bruno-institut.de>

An: poststelle@bpra.bund.de

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Datum: 19.11.07 01:01:55

Betreff: Volkstrauertag und Afghanistan-Einsatz

Inhalt:Received: from [77.183.132.7] by freemailng5302.web.de with HTTP;
Mon, 19 Nov 2007 01:01:55 +0100Date: Mon, 19 Nov 2007 01:01:55 +0100

Message-Id: <769462173@web.de>

Lieber Horst Köhler,

Angesichts des jüngsten Beschlusses des „Bundessterbehilfevereins für eine unbestimmte Anzahl unschuldiger Bundeswehrsoldaten“ (BuStHiV-BW) sind Ihre Ausfühungen zum Volkstrauertag mehr als fehl am Platze und neben der Sache gewesen. – Für einen Soldaten gibt es keine „Friedensmission“, für ihn gibt es allenfalls die „Lizenz zum Sterben“, die „der Staat“ Schwerkranken verweigert. Im Zuge dieses geistigen und argumentativen Spagats tauchte die Nachricht über einen neuen Chefankläger beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf. – Wie aus dem Nichts, aber wohl auch nicht rein zufällig:

„Seine Karriere verlief schnell und steil. Mit 45 Jahren ist der belgische Jurist Serge Brammertz jetzt ganz oben angekommen: Er wird als Nachfolger von Carla del Ponte Chefankläger am Internationalen Gerichtshof in Den Haag für die Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien. Die Arbeit ist Brammertz vertraut. Seit 2003 ist der gebürtige Eupener bereits in Den Haag und hat sich vor allem mit den Menschenrechtsverletzungen in Uganda, Darfur und der Demokratischen Republik Kongo befasst. Zugleich ermittelt er seit Januar 2006 als UN-Sonderbeauftragter im Fall des ermordeten libanesischen Ex-Ministerpräsidenten Rafik Hariri.“

Der Verfasser des Artikels bekam postwendend von mir eine E-Mail:

Lieber Herr Schiltz,

da wird der gute Herr Brammertz in Zukunft sehr viel zu tun bekommen. Er braucht nur die Akten beim „Chefankläger am Jüngsten Gericht“ anzufordern. Er kann „Akte 6/6/44 – Mordsache Private James Ryan – Die Antwort Gottes auf Kains Frage“ bei http://www.lulu.com/advocatusdeorum als PDF herunterladen oder als Buch bestellen. – Es ist die Anklageschrift nicht nur gegen die früheren, sondern vor allem gegen die gegewärtigen „Kriegsherren“. – Einen kleinen Vorgeschmack mag meine Mail an Frau Zypries geben:

Auszug aus meiner Mail an Brigitte Zypies:

Von: gerhard.altenhoff@giordano-bruno-institut.de

An: brigitte.zypries@bundestag.deDatum: 13.11.07 23:55:02

Betreff: Sterbehilfe

Inhalt:Received: from [149.225.64.251] by freemailng5301.web.de with HTTP;Tue, 13 Nov 2007 23:55:02 +0100Date: Tue, 13 Nov 2007 23:55:02 +0100 Message-Id: <766997488@web.de>

Liebe Frau Brigitte,

quelle Zyprise! – Welch eine Überraschung! – Immer wieder ist es für den Souverän dieses Landes erstaunlich, daß seine Dienerschaft im Kreise seiner „Stellvertreter” leichter erreichbar ist als auf dem Dienstweg.- Wie dem auch sei, la Zyprise wird riesengroß, wenn eine Dienerin des Souveräns plötzlich und unerwartet als „Kommentatorin” in der „Presse” auftaucht. – Die Presse, auch nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts „Garant” der freien Meinungsäußerung, beschäftigt als „Gastkommentatoren” Mitglieder der „Regierung”. Das kann doch wohl nicht sein. Da stellt sich doch glatt die Frage nach der „Gewaltenteilung”. – Wenn all das auch den Anschein hat, eher der Verfassung der Republik Lummerland zu entsprechen als dem Grundgesetz, lassen wir die dadurch aufgeworfenen Fragen zunächst einmal offen, denn es geht hier primär um die sogenannte „Sterbehilfe”, die gegenwärtig Furore macht:

Welch ein Zufall! – Am 7.11.2007 platzt die Nachricht herein, in der Schweiz seien zwei Deutsche der „aktiven Sterbehilfe“ zum Opfer gefallen. Am selben Tage strahlte um 20.40 Uhr der Sender „Arte“ Stanley Kubricks Meisterwerk „Wege zum Ruhm“ aus. Auch dieser Film beschäftigt sich mit dem Thema „Sterbehilfe“. – Einer Form von „Sterbehilfe“ freilich, die ganz ohne „Sterbewillige“ auskommt:

Weil es an „Sterbewilligen“ mangelte, die auf den Pfiff des Unteroffiziers hin zum Sterben antreten wollten, entschloß sich ein französischer General, anstelle des deutschen Feindes diesen Leuten mit der eigenen Artillerie „Sterbehilfe“ zu leisten. – Diese Form von Nachhlfeunterricht in „aktiver Sterbehilfe“ fruchtete nicht so recht. Also besann sich der General auf die römische Form der „Sterbehilfe“: Das Dezimieren. Er ließ einige Soldaten durch die Mühlen der Militärjustiz drehen. Die „Sterbewilligkeit“ dieser armen Teufel wurde am Ende dadurch erhöht, daß man sie an einen Pfahl band. Die „Sterbehilfe“ leistete ein Exekutionskommando.

„Wie der Zufall es so will, verstarb am Allerheiligentag der Pilot des Flugzeugs, das 70.000 Einwohnern Hiroshimas beim Sterben half.

Bis vor wenigen Wochen konnte man im „Reisebüro des Todes“ die Reise ohne Wiederkehr auch beim Reiseveranstalter Schwarzenegger buchen. – Intravenöser Begrüßungscocktail inklusive!

Erst vor wenigen Wochen kam der Oberste Gerichtshof der USA auf den Gedanken, die „Sterbehilfe“ des „Terminators“ könnte eventuell gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstoßen. – Wieder so ein Zufall: Ich suche auf WELT-online nach dem Datum der Entscheidung, und was springt mir ins Auge:

Todesstrafe – im Preisvergleich

Die „staatliche“ Sterbehilfe in ihren absurden Formen ist ohne ein Phänomen nicht denkbar, das man den „unbedingten Gehorsam“ nennt. Den verlangen unsere „Berufspolitiker“ von den „Bürgern in Uniform“. Mit dem Marschbefehl und einem „robusten Mandat“ haben ihnen die „Politiker“ außerdem die „Lizenz zum Sterben“ erteilt. Aber wenn ein Taliban oder „Sebstmordattentäter“ dann tatsächlich „Sterbehilfe“ leistet, ist das Geschrei groß!

Seit 1900 erfreut sich im Durchschnitt alle drei Sekunden ein Mensch der von Seiten des „Staates“ geleisteten „Sterbehilfe.

Machen Sie doch einmal eine Umfrage zu diesem Thema:

Welche Art des Sterbens würden Sie vorziehen

a.)mit dem „goldenen Schuß“ auf einer Bahnhofstoilette?

b.)mit einem Bauchschuß im Niemandsland?

Nun spricht sich die Brigitte Zypriess in der BILD AM SONNTAG gegen die „aktive” Sterbehilfe aus. Daraus muß sie die Konsequenzen ziehen:

Der Souverän dieses unseres Landes erwartet von seiner Dienerin, daß sie sich mit demselben Enthusiasmus für die umgehende Rückkehr der Bundeswehrsoldaten „heim in die Republik” einsetzt, wie sie gegen die „Sterbehilfe” streitet. Jede Verletzung, die ein Bundeswehrsoldat im Einsatz außerhalb des „Geltungsbereichs des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland” infolge des Handelns eines Dritten erleidet, ist ab Zugang dieser Mail der Brigitte Zypriess voll und ganz zuzurechnen. Denn sie ist mit der Nase darauf gestoßen worden, daß es nicht Recht sein kann, anderen Menschen die „Lizenz zum Sterben” für Merkel, Volk und Vaterland zu erteilen. Sie nimmt Tod und schwere Verletzungen dieser Menschen billigend in Kauf. (…)Für Ihre freundliche Kenntnisnahme und Bemühungen danke ich im voraus. Es grüßt Sie

Ihr Souverän

Gerhard Altenhoff

(Ende Zitat)

Im übrigen finden Sie auf meiner Homepage unter der Kategorie „Recht und Gesetz“ einen Gesetzentwurf zum Thema „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. – Der heutige Parlamentsbeschluß zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes spricht dem (wider-)natürlich Hohn.

MfG

Altenhoff

Da werden am Horn von Afrika, in der Levante und am Hindukusch die Milliarden im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert, die im „Kampf“ gegen die Kinderarmut dringend gebraucht werden. – Das kommt noch hinzu.

„Der Staat“, die Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts, dessen oberster Repräsentant Sie sind, versagt auf allen Ebenen der Politik. – Schluuck! – Wenn man „Politik“ als „das Organisieren der Erledigung von Gemeinschaftsaufgaben“ definiert, ist das Versagen der Politik offensichtlich.

Wegen des damals schon chronischen Personalmangels in deutschen Kliniken durfen am 4.6.1978mein Bruder und ich die noch verbliebenen 48 Kg meines Vaters auf sein Sterbebett leben. er verstarb an einem „amtlich anerkannten“ Kriegsleiden. – Sein Vater wurde im Februar 1945 auf der Kellertreppe von einem Granatsplitter „erwischt“, als die Amerikaner sieben Wochen lang ihre Arsenale auf Düsseldorf leerschossen. Von meinem Großonkel Gerhard Winning blieb eine abgebrochene Tabakspfeife und die Erkennungsmarke übrig. Der Zwillingsbruder meines Vaters erlag den Strapazen des Krieges 1947.

Und ich Depp spielte während meiner „aktiven Dienstzeit“ (1973/74) doch ernsthaft mit dem Gedanken, Berufssoldat zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Altenhoff

 

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