Die Geschichte des „Freizeichens“

Dieses ist die unglaubliche, aber Wort für Wort wahre Geschichte des „Freizeichens”, die würdig wäre, Einzug in die Sendung „X-Factor – unglaubliche Geschichten” zu halten:

Als ich den Schnitter über den Jordan schickte, verwies ich an einigen Textstellen auf den „Autralopithecus Superbus Procrustes“. Erst später kam ich darauf, daß dieser eigentlich nur aus dem Manuskript, dem ich den Arbeitstitel „Australopithecus Superbus – Der Mensch im Licht nichtlinear-dynamischer Evolution“ gegeben hatte und einem Haufen von Notizzetteln bestand.

Am „Procrustes“ war der britische Premierminister Tony Blair schuld, als er im Jahre 2001 die Royal Army zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche in Marsch setzte und Englands Kühe Feuer fingen.

Im tatsächlich vorhandenen Manuskript fehlen demnach eine Reihe von Informationen, die den Titel „Australopithecus Superbus Procrustes“ rechtfertigen.

Was also war zu tun?

Mir kam da so eine Idee, und die sollte sich als richtig erweisen, spätestens in dem Augenblick, als ich erstmals mit dem Phänomen „Book-Crossing“ in Kontakt kam und die Worte „Books just wanna be free“ vernahm:

Es gibt tatsächlich Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns nicht vorstellen können, die aber durchaus wirklich sind.

Merkwürdig genug, daß der Hinweis „Books just wanna be free“ sozusagen „just in time“ kam. Merkwürdig ist auch, daß das Buch den Titel „Freizeichen“ trägt. – Sie können seinen bisherigen und künftigen Weg unter http://www.BookCrossing.com verfolgen. Der BCID ist 609-4444-128.

Noch merkwürdiger sind allerdings die „Fundumstände“, die meinem Verdacht Vorschub leisten, daß die Informationen mich suchen.

Noch am Vorabend hatte ich darüber nachgedacht, ob es nicht sinnvoll wäre, meine Manuskripte einfach über lulu.com in die „Welt zu setzen“. Diese waren schließlich immer noch bei mir „gefangen“, ohne daß ich mir dessen bewußt war. Daß ich es tun würde, wurde mir am 27.10.2006 klar, als die Folge „Der Feuerball“ aus der Serie „Missing – verzweifelt gesucht“ in Kabel 1 über den Bildschirm flimmerte. Ich sah eigentlich gar nicht hin, aber unablässig drang der Name „Haisenbörg“ an mein Ohr. Wohlgemerkt, ich hatte den Fernseher laufen, aber eigentlich war ich mit der o.a. Frage beschäftigt.

Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: „Haisenbörg“ ist „Heisenberg“.- Werner Heisenberg, der Schöpfer der „Unschärferelation“. Als mir dieses Licht aufging, stand fest, daß meine Manuskripte kurzfristig als E-Books das „Licht der Welt“ erblicken würden.

Der Name Heisenberg hat mich förmlich elektrisiert, denn einige Tage zuvor war folgendes geschehen:

In der Dormagener Bibliothek lieh ich mir u.a. Fred. A. Wolfs „Der Quantensprung ist keine Hexerei“ aus. Darin fand ich einige Dinge, die ich mir so gedacht hatte, widergespiegelt. Das Wichtigste war jedoch der Umstand, daß Erwin Schrödinger das Atom in Analogie zu einer schwingenden Violinsaite betrachtet hatte. Da war sie wieder, die Harmonie der natürlichen Phänomene, nur auf der kleinsten beobachtbaren Größenskala. Das machte mich neugierig und ich holte „Gerthsen, Physik“ (21. Auflage) aus dem Regal , um mir die Schrödinger-Gleichung anzusehen. Für mich, der ich es mit abstrakten Gleichungen nicht so habe, enthielt sie kein Muster mit Wiedererkennungswert. Ich blätterte noch wenig in Kapitel 19 „nichtlineare Dynamik“ und schlug wie durch Zufall die Seite 1021 auf. Dort entdeckte ich, eigentlich ohne hinzusehen, Das Wort Kaffeemaschine und begann zu lesen:

„Als Percolation bezeichnet man das Durchsickern von Wasser durch den Erdboden oder durch Kaffeepulver (percolator = Kaffeemaschine), aber auch des Stromes oder des elektrischen Feldes durch ein inhomogenes Haufwerk von Teilchen verschiedener Leitfähigkeit bzw. Dielekrizitätskonstante.“ – Waren des doch meine Kaffeemaschine und das Ohmsche Gesetz gewesen, die am Ende zur Umkehr der Vorzeichen von Darwins Erkenntnissen geführt hatten!

Wenn man mit dem Gedanken schwanger geht, allen gängigen Weltanschauungen die Stirn zu bieten, ist einem doch recht mulmig zumute. Also stellt man die Frage in den Raum, ob es richtig ist, was man tut.

Und dann antwortet „der Raum“, er sendet zunächst einmal sein „Freizeichen“ in den Edeka-Markt in Dormagen-Nievenheim.

Mein Kühlschrank ist gut gefüllt, ich hätte am 28.10.2006 eigentlich nichts mehr einkaufen müssen.

Dennoch legte ich die gut 10 Minuten Fußweg zum EDEKA-Markt zurück, weil ich am 27.10.2006 im dortigen Getränkemarkt drei Flaschen „Füchsen- Alt“ (eine Düsseldorfer Bierspezialität) erworben hatte. Sie waren wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums preisreduziert. „Füchsen“ schmeckt meines Erachtens nicht ohne „Flönz“. „Flönz“ ist die Düsseldorfer Übersetzung für das deutsche „Blutwurst“.

Nur wegen der „Flönz“ war ich eigentlich am 28.10.2006 bei EDEKA in Nievenheim. – Und ob man es glaubt oder nicht, es war nicht das erste Buch, das mich „gefunden“ hat.

Ich weiß nicht, wann ich es wieder „freilassen“ kann, aber am 29.9.2006 fand ich in der Stadtbibliothek Dormagen das Buch „Alles geben die Götter“. Man konnte es kostenlos mitnehmen. Ausweislich der im Buch vorhandenen Leserkarte war es zuletzt am 8.6.2001 ausgeliehen worden, davor hatte es nach dem 19.6.1992 niemand mehr der Lektüre für würdig befunden.

Aber auch dieses Buch kam bei mir durchaus nicht „zufällig“ vorbei. – Denn der französische Originaltitel „Un déjeuner de soleil“ hat ja eigentlich mit den Göttern herzlich wenig zu tun. Der Verfasser, Michel Déon, gehört laut Schutzumschlagvermerk zu den „Unsterblichen“ der Académie Francaise. – Selbstredend lebt oder lebte Déon abwechselnd in Irland und auf einer griechischen Insel. – Alle ‚Wege mögen nach Rom führen, aber keiner kommt an Irland vorbei!

Nein, noch kann ich dieses Buch nicht freilassen, denn ich entdecke gerade auf der anderen Seite des Schutzumschlages folgenden Text:

In dem Safe lag ein grüner Aktendeckel, auf dem in Großbuchstaben geschrieben stand:

ALLES GEBEN DIE GÖTTER.

Der Aktendeckel enthielt nur ein aus einem Notizbuch herausgerissenes Blatt:

Tut mir leid, mein Lieber, aber suche nicht. Ich habe das Manuskript vernichtet. Nach reiflicher Überlegung bin ich zu dem Schluß gekommen, daß die Geschichte von Audrey nur mir gehört…“

Wie kann man Manuskripte nur vernichten! – Das darf man nicht einmal im Roman!

Manuskripte gehören ins Archiv. In früheren Zeiten, als Manuskripte tatsächlich noch „Handschriften“ waren, gab es davon immer nur ein Exemplar. Weil manche Manuskripte sehr wertvoll sind, versteckt man sie hinter Panzertüren. Sie sind unzugänglich, damit sie erhalten bleiben. Manuskripte, die mit dem Computer generiert werden, sollten meines Erachtens demgegenüber in der Welt der Bits und Bytes archiviert werden. Denn ob Tinte oder Laser, der Ausdruck des Manuskripts ist nicht das Manuskript, sondern eben nur dessen Ausdruck.

Bücher sind wie Bilder. Von es ersten Skizze bis zum fertigen Bild evolvieren sie. Zuweilen ist diese Form der Evolution erstaunlich. Mich erstaunt es immer wieder, wenn ich in meinen Manuskripten blättere und feststellen muß, wie grobmaschig das Netz der Informationen noch war, als ich es vor mehr als fünf Jahren geknüpft hatte. Aber es war doch engmaschig genug, daß viele Informationen, die danach auf mich zukamen, sich darin verfingen und das Netz immer engmaschiger werden ließen.

Aus diesen Gründen habe ich mich entschlossen, den folgenden Text so zu belassen, wie er ursprünglich war. Mit allen Tippfehlern und sachlichen Irrtümern. Sie halten also tatsächlich mein Originalmanuskript in Händen bzw. auf dem Bildschirm. Durch Sie wird das Manuskript aus Nullen und Einsen sicht- und erlebbar. Wenn Sie es lesen, geschieht etwas, das eine verblüffende Ähnlichkeit mit Beethovens „Neunter“ hat. Beethoven hat eine Ansammlung von Noten hinterlassen, mehr nicht. Erst durch die Augen eines Menschen, der die Schrift lesen und, das ist entscheidend, „hören“ kann, werden aus Noten wieder Musik.

Erst durch Sie, lieber Leser, wird aus der „Buchstabensammlung“ wieder das Manuskript, das ich verfaßt habe. Das Internet, das für mich die Re-Globalisierung menschlicher Kommunikation darstellt, ist ein wunderbares Archiv. Alles, was darin archiviert wird, ist für alle zu jederzeit zugänglich, ohne daß ein Museumswärter den Zugang zum Dokument mit dem Hinweis auf einen fehlenden Stempel des Kurators verweigern könnte… .

Ich wüßte nicht, daß vor mir jemand auf die Idee gekommen wäre, eine Notiz oder ein Manuskript dadurch zu „archivieren“, daß er es allgemein und jederzeit „wiederholbar“ zugänglich gemacht hätte.

Das Besondere am Netzwerk-Archiv ist die „Bombensicherheit“. Die Sprengkraft aller auf der Welt existierenden Atombomben, Bomben, Granaten und Minen reicht nicht aus, das Internet vollkommen zu zerstören. Und ist eine Information durch Ausruck erst einmal in die „physikalische“ Wirklichkeit des mit den Händen zu fassenden „Tauschens und Teilens“ umgesetzt, bleibt sie auch dann erhalten, wenn auf der ganzen Welt endgültig der Strom ausfallen sollte.

Der Australopithecus Superbus, wie er nachfolgend beschrieben wird, unterscheidet sich nur in Details vom Australopithecus Superbus Procrustes, dem Hologramm der Evolution.

Einzufügen ist noch das Kaptiel „Let’s talk about Sex, Lucy“.In die Liste der beispielhaften Genozide werden noch der Völkermord der Gileaditer an den Flüchtigen von Ephraim aufgenommen werden (Richter 12, 4-6) und der Völkermord Trajans an den Dakern Einzug halten.

Das „Freizeichen“ ertönte übrigens bis zum 1.11.2006. Für das Zeitmaß der Evolution nicht einmal ein Wimpernschlag. Dann kam das „Go!“ Während der „Schnitter“ sich auf den Weg über den Jordan machte, braute sich über der Nordsee ein Sturm zusammen und fegte über die Nordseeküste. In ihrer Ausgabe vom 1.11. 2006 titelte die FAZ unter der Rubrik „Natur und Wissenschaft“

Die Honigtöpfe der Lebenswissenschaften

Mit der genetischen Entzifferung der Biene beginnt eine neue Ära

Spur des Neandertalers im modernen Menschen

Furchterregende Vögel

Aufmarsch der Viren

Viren marschieren nicht auf, die Vögel, von denen die Rede ist, gibt es schon seit Jahrtausenden nicht mehr, die Spur des Neandertalers im modernen Menschen ist eine Selbstverständlichkeit und hat, gestatten Sie mir den Ausflug in die Vulgärsprache, mit Vögeln zu tun. Aber, dem Verfasser des Artikels über die Honigtöpfe, Jürgen Tautz, sei es ins Stammbuch geschrieben, die Biene Maja läßt sich nicht entziffern, nur bestaunen.

Am 4. 11. 2006 „bastelte” ich gegen 22.00 Uhr an obigen Zeilen. Ohne daß es mir aufgefallen wäre, gingen in halb Europa die Lichter aus. Der „reine Zufall und nichts als der Zufall” können als „Ursache” nahezu ausgeschlossen werden. Denn der „Stromausfall” stellte gleichzeitig eine „leitende” Verbindung zur Insel Rügen her: Man stellte den Strom ab, weil ein Produkt der Meyer-Werft auf dem Weg in „Poseidons Reich” war. In den frühen 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die Meyer-Werft Tagesgespräch auf Rügen. Man wollte sie in Saßnitz ansiedeln, dann wollte man sie wieder nicht in Saßnitz ansiedeln. Die Meldungen wechselten sich ab wie die Blütenblätter des Gänseblümchens: Die Meyer-Werft kommt – die Meyer werft kommt nicht – die Meyer-Werft kommt – die Meyer-Werft kommt nicht…

In der Folgezeit griff ich oft zum Notizzettel, um die „zufälligen” Hinweise aus dem „Raum” festzuhalten, ohne zu ahnen, daß daraus eine eigenständige Geschichte des „Freizeichens” entstehen würde. Immer wieder hinderte mich etwas daran, das „Freizeichen” freizulassen, eines der schönsten Beispiele hierfür sind die Ereignisse vom 7.12.2006, die ich in einer E-Mail an den EXPRESS unter dem 8.12.2006 festgehalten habe:

Ich war gerade im Begriff, das Buch „Freizeichen”, das im Wege des „Book-Crossings” zu mir gefunden hatte, im Foyer der VHS Düsseldorf am Berta-von-Suttner-Platz wieder „freizulassen” als mir die Ankündigung einer Vortragsveranstaltung des Internationalen Bildungszentrums „Die Brücke” ins Auge sprang.

„Halt! – dachte ich.

Der Reihe nach:

Das Buch „Freizeichen” ist ein Buch, das sich „auf Reisen” befindet. Sein Weg kann unter http://www.bookcrossing.com unter dem BCIdentity-Code 609-444 128 zurück- bzw. weiterverfolgt werden.

Seit das „Freizeichen” bei mir ist, haben sich, ich will es vorsichtig ausdrücken, einige Kommunikationswege erheblich verfeinert.

Nachdem ich im November das Gefühl nicht loswurde, bei allen „in den Raum” gestellten Fragen ein „Freizeichen” bei den Göttern zu vernehmen und am Ende deren „Go!” zu hören, wurde ich am 7.12.2006 das Gefühl nicht los, als würde jemand erwarten, daß ich auf sein „Freizeichen” hin den Hörer abnähme:

Die Ankündigung, auf die mein Blick fiel, war überschrieben mit: „Die Wiederkehr des Dyonisos bei Nietzsche – Harmonie der Liebe oder tragischer Untergang?”

Im folgenden Text tauchen dann die Götter Eros und Pan auf.

Nahezu gleichzeitig arbeiteten die Redakteure der RHEINISCHEN POST an Artikeln, in denen von Mars, Venus und Vulkan die Rede war. Gleichzeitig dachten sie Redakteure des Kölner EXPRESS ein Bild aus, in dem sie Kardinal Meissner vor dem Hauptwerkzeug des „Göttervaters”, dem Blitz, erscheinen ließen:”UNGEWITTER ÜBER KARDINAL MEISSNER”. Wenige Stunden zuvor hatte Aeolos in London seinen Schabernack getrieben und Pan ein wenig die Flöte geblasen. Ein Mini-Tornado hatte die Bevölkerung im Norden Londons in Angst und Schrecken versetzt.

– Der arme Kerl weiß doch gar nicht, wie ihm geschieht, und er weiß nicht, welcher der Götter mit ihm seinen Schabernack treibt.

„Quisquis fuit ille deorum?” – Wer von den Göttern war das? – so möchte man fast fragen, wären die Götter nicht alle lediglich Aspekte des EINEN.

Aus diesem Grunde war es richtig, das das „Freizeichen” noch einige Tage festzuhalten. Der Kardinal Meissner aber, der wird sich ein wenig die Leviten anhören müssen.

Ich schätze, dann wird die Mission des „Freizeichens” erfüllt sein, es kann seine Reise fortsetzen:

 

Lieber Kardinal Meissner,

ich schätze, Sie haben mit Ihrem Verbot, multireligiöse Feiern zuzulassen, voll daneben gegriffen.

Das kann vorkommen, sollte Sie aber dazu veranlassen, sich ein paar Gedanken zu machen, ob „Verbote” im Sinne des Schöpfers sind.

Dieser hat nämlich alle Menschen gleich geschaffen, wie das MPI für evolutionäre Anthropologie in Leipzig herausgefunden hat

„Seit kurzem zählt man sechs Milliarden Menschen auf der Erde – verteilt über alle Kontinente sowie auf unzählige, nach Hautfarbe, Sprache, Religion, Kultur und Geschichte unterscheidbare Gruppen. Doch diese bunte Vielfalt ist nur „Fassade“. Denn auf molekulargenetischer Ebene, das zeigen jüngste Analysen an Schimpansen (Science, 5. November 1999), durchgeführt am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, bietet die Menschheit ein überraschend einheitliches, geradezu „familiäres“ Bild: Verglichen mit ihren nächsten tierischen Verwandten, den Schimpansen, sind alle derzeit lebenden modernen Menschen immer noch „Brüder“ beziehungsweise „Schwestern“…”

So das Statement der Presseerklärung, die von der Max-Planck-Gesellschaft am 4.11.1999(!) zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Sie finden es als PDF-Datei in der Anlage.

Wenn wir alle, Sie und ich, ich sage besser Du und ich, Brüder und Schwestern sind, wer soll denn da von woher die Befugnis haben, den Bruder oder die Schwester vom Tisch des Herrn zu weisen?

Muß es nicht vorrangiges Ziel aller Konfessionen sein, den Kindern in der sich reglobalisierenden Welt wieder beizubringen, auch im „Fremden” den „Bruder” bzw. die „Schwester” zu erkennen?

Ist es nicht an der Zeit, dem „globalisierten” Wahnsinn des „globalen Bürgerkriegs” ein Ende zu setzen?

Ich habe oben den Begriff „Konfession” benutzt, denn es gibt auf dem Planeten keine unterschiedlichen „Religionen”. Juden, Christen, Moslems, Buddhisten, oder die Anhänger der verschiedensten „kleineren Religionen”, sie haben nur unterschiedliche „Konfessionen”, unterschiedliche Glaubensbekenntnisse.

Von „religio” ist jedoch bei kaum einer etwas zu spüren:

Katholische wie evangelische Theologen haben Latein gelernt. Sie haben aber offenbar vergessen, was „religio” in seiner ursprünglichen Bedeutung meint: „Bedenken, Skrupel”. Bedenken gegenüber dem eigenen Handeln und Skrupel gegenüber den Mitmenschen und dem Planeten, der unser aller Leben garantiert.

Bei Karl Kéreny (Antike Religion) fand ich übrigens die schönste Übertragung des lateinischen „religio” – „wählerische Behutsamkeit”.

„Behutsamkeit”, das hat viel mit „Hüten” zu tun. „Hüten” aber heißt aufpassen, nicht kommandieren. Insofern ist jeder Stier einer Rinderherde ein besserer Hüter als jeder Episcopos.

Eine Art „rechtsvergleichender” Betrachtung über die Verfassung eines Bienenstaats, eines Löwenrudels, einer Rinderherde und des „Staates” finden Sie unter http://www.lulu.com/advocatusdeorum.

Dort finden Sie auch die überraschende Antwort Gottes auf Kains Frage: „Soll ich meines Bruders Hüter sein?”

Mit freundlichen Grüßen

 

Am 9.12.2006 hatte ich meine Ex-Frau besucht. Eigentlich wollte ich mit dem Bus um 16.10 Uhr nach Hause gefahren sein. „Hast Du nicht Lust, mit mir zum HIT zu fahren, ich muß noch ein paar Sachen einkaufen, und wir können da noch einen Kaffee trinken”. – Also fuhr ich nicht nach Hause sondern mit meiner Ex zum HIT.

Überrascht war ich dann doch, als wir den HIT verließen, denn dann kam der Hit:

Frisch plakatiert erschien da die Silhouette des Stiers, wie von hinten angestrahlt. Die Firma Osborne mußte den Auftrag erteilt haben, just an diesem Wochenende die entsprechende Plakatwand mit der Osborne-Reklame zu versehen.

Der Sender Pro7 strahlte am 10.12.2006 ein „Galileo Spezial” über sogenannte Killermeteoriten aus. Die Sendung begann mit einem Zitat aus der Offenbarung de Johannes und forderte nachgerade dazu heraus, das aus dem Zusammenhang gerissene Zitat zu vervollständigen und den Autoren der Sendung entgegenzuhalten.

Auch am Abend des 12.12.2006 war ich mit dem Abfassen der entsprechenden Mail beschäftigt. Gegen 18.20 Uhr rief ich aus einer Laune heraus meine Mutter an. Zwanzig Minuten später legte ich wieder auf und zappte zum ZDF, weil mir eingefallen war, daß dort gerade die neueste Folge von „SOKO Wismar” lief. – Sie müssen wissen, daß ich im Jahre 1991 die Stadt Wismar zu meiner „Lieblingsstadt“ erkoren hatte. – Der Drehbuchautor hatte dieser Folge den Titel „Tödliche Hörner” gegeben. In den letzten 10 Minuten des Films stellte sich heraus, daß ein Stier den am Boden liegenden Bauern mit Todesfolge attackiert hatte. – Allerdings nicht aus „eigenem Antrieb”. Erst nachdem ihn die Bäuerin mit der Mistgabel malträtiert hatte, war er wütend geworden… – Der arme Kerl mit den unschuldigen Augen war nicht einmal ein „gewöhnliches” Rind, er war Bulle bei den Schottischen Hochlandrindern.

Ein Grund mehr, den Sender Pro7 aufzufordern, sich wegen des Meteoriteneinschlags vom 8.10.-2006 in Troisdorf, der einem alten Mann sein Zuhause genommen hatte, gegenüber der Dynamit-Nobel AG und den Troisdorfer Kommunalpolitikern für einen vollen Ersatz des erlittenen Schadens einzusetzen. Denn der „Kelch” eines kosmischen Katastrophe war an Troisdorf um Haaresbreite vorübergegangen. Hätte ein nur wenig größerer Meteorit das Betriebsgelände der Dynamit-Nobel AG getroffen, Troisdorf wäre „ausradiert” worden. Am 15.12.2006 hatte ich die Mail noch nicht ganz fertig. Gegen 17.30 hatte ich beim „Autohaus Tolles” in Dormagen Ückerath getankt und war auf dem Weg, den Wagen zu meiner Ex-Frau nach Dormagen-Gohr zu bringen. Zwischen Ückerath und Gohr liegt ein kleiner Wald, den man hier Mühlenbusch nennt. Beim Durchqueren des Mühlenbuschs fiel mir links oben ein weißer Streifen am Himmel auf, ähnlich einer Rauchfahne. Ich fuhr langsamer um, zu schauen: ein „Kondensstreifen” konnte es nicht sein, dafür war das Ding zu unregelmäßig und zu nahe. Als ich den Mühlenbusch verließ, konnte ich die „Leuchtspur” im Licht der untergehenden Sonne genau verfolgen. Sie zog sich von Ost nach West über Nievenheim-Ückerath, Gohr bis hin ins Rheinische Braunkohlerevier. Die Schlangenlinien, die das Objekt an den Himmel gezaubert hatte, ließen drei Schlüsse zu: Entweder hatte der Weihnachtsmann zuviel getrunken oder ein Flugzeug war abgestürzt oder ein Meteorit war hier und heute in die Erdatmosphäre eingetreten. Die Fallvariaten eins und zwei ließen sich schnell ausschließen. Folglich bleibt nur die dritte Alternative. – Und wieder einmal muß die Frage erlaubt sein: war das „reiner” Zufall?

Waren die Dinge, die sich am 18.12.2006 ereigneten, „reiner” Zufall? – Gegen 17.20 war ich bei EDEKA in Nievenheim einkaufen, da, wo mir das „Freizeichen” begegnet war. An der Wursttheke sah ich ein Stück „Flönz”. Zur Bedienung sagte ich: „Da, das Stück Blutwurst hat „Mitnehmen” gerufen.” Da ich noch Bier brauchte, stand ich vor einer Entscheidung: Ich hätte mit dem Bus um 17.29 Uhr bequem zum ALDI fahren und einen Six-Pack „Karlskrone Gold” kaufen können. Im Getränkemarkt bei EDEKA gibt es Oettinger „Hell”, das auch sehr gut schmeckt. Ich entschied mich für den Getränkemarkt. Und, was soll ich Ihnen sagen, an der Kasse stand ein fast leerer Kasten „Füchsen-Alt”, 50% Rabatt wegen MHD.

Damit ist das Signal zur „Freilassung” des „Freizeichens” gegeben. Da ich mir noch nicht sicher bin, wo ich es freilassen werde, wird wohl die „Holstentor” – 2€ -Münze darüber entscheiden. Denn auch diese ist mir unter der „Aufsicht” des „Freizeichens” zugespielt worden.

Das „Holstentor“ entschied, das „Freizeichen“ an der Fundstelle wieder freizulassen.

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