Enke litt unter Depressionen – Bundesliga – Fußball – sportschau.de

Enke litt unter Depressionen – Bundesliga – Fußball – sportschau.de.

 

<!– @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } P { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0.21cm } A:link { color: #000080; text-decoration: underline } A:visited { color: #800000; text-decoration: underline } –>

Saturns Schatten reicht bis in den tiefsten Brunnen. – Das kann wohl nur jemand ermessen und ausloten, der dem Brunnen entronnen ist. – Aber es ist, zumindest ist es meine Erfahrung, weniger die „Depression“, als vielmehr die Angst, die einen an den Rand des oder in den Tod treibt. Angs kennt nur zwei Handlungsalternativen: Kampf oder Flucht. Jeder, der an Spinnenphobie leidet, kennt das Phänomen: Mitunter ist die Spinne tot, bevor man sie richtig wahrgenommen hat. – Das andere Extrem konnte man am 11. September 2001 live im Fernsehen sehen: Es waren keine Depressionen, die einige Menschen dazu veranlaßten, aus den Fenstern der brennenden Zwillingstürme zu springen.

Robert Enkes Befürchtung, ein „Eingeständnis“ hätte seiner Karriere ein jähes Ende bereitet, war nicht unbegründet. „Bagbüxen“ genießen in der auf „Erfolg“ getrimmten Gesellschaft kein hohes Ansehen. – Als „depressiiv“ etikettierte Menschen sind suspekt.

Die „Medien“, die heute so verzweifelt nach Erklärungen suchen, hätten Robert Enke in ihrem Unverstand wohl in der Luft zerrissen, wäre er -freiwillig oder unfreiwillig – in „die Klapse“ gegangen. – Er wäre für sein Leben gezeichnet gewesen.

Interessanterweise fand ich in einem schon etwas betagten Buch über Psychiatrie das Kernthema meines Lieblingsseminars an der Uni wieder. Es lief unter dem Rubrum „Seminar abweichendes Verhalten und Labelling Approach“, unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Marquardt an der Uni Bonn im Sommersemester 1978. Der „Labelling Approach“ in der Kriminologie besagt, daß jemand nur deswegen kriminell ist, weil dieses Etikett, dieses „Label“ erfolgreich auf ihn angewendet wird. – Ähnlich scheint es mit dem Begriff „Depression“ zu sein. – Es ist zudem ein „Bündelbegriff“, der eine Reihe von Symptomen und Symptomatiken umfaßt, die offenbar nicht klar definierbar sind. – Wie dem auch sei, ich habe in meinem Leben eine Reihe von Personen kennengelernt, die als „ despressiv“ gelabelt worden waren. – Und auch mir wollte man von medizinischer Seite mehrfach den Stempel des „Depressiven“ aufdrücken. Mit dem Argument „ich habe Angst“ wurde ich einfach nicht gehört.

Das änderte sich im Jahre 1998, als man bei der Christoph-Dornier-Stiftung in Münster eine soziale Phobie konstatierte und mich auf die Straße schickte. Dort durfte ich meinen Mitmenschen aus der Bibel vorlesen. – Ein jahrelanger Leidensweg fand innerhalb von 14 Tagen ein jähes Ende. – Aber die Stigmatisierung, die blieb erhalten, weil ein derartiger Leidensweg auch zu gravierenden Einschnitten in der „Biographie“ führt.

Das ist die eine Seite. Die andere Seite dieses Ereignisses ist fast unglaublich. – Der Planet war wieder einmal pünktlich. Und das gleich in dreifacher Ausfertigung:

Meinen „Werbefilm“ für „Der Schnitter ging über den Jordan“ hatte ich nicht einmal 24 Stunden zuvor in die Welt getwittert. – „Der Schnitter ging über den Jordan“ ist nun einmal die Geschichte vom Ableben des Todes und vom Leben danach. – Und was passierte? – Robert Enke „nahm sich“ – wie wir Menschen es auszudrücken pflegen, „das Leben“, ein anderer wurde „hingerichtet“. – Vom Ergebnis her unterscheiden sich beide Vorgänge nicht. Was passierte noch? – Poseidon schaltete in Brasilien das Licht aus. Dasselbe hatte er in halb Europa getan just zu der Zeit, als die Daten von „Der Schnitter ging über den Jordan“ sich auf den Weg von meinem Rechner zum Server von „LULU.COM“ machten…

Und wenn Sie die Daten schon vergleichen: Am 19 Mai 2008 erhielt ich meinen ersten Autorenscheck von Lulu.com über etwas mehr als 20 $. – Das veranlaßte mich spontan, den schon fertigen Film über Zarathustras ersten Streich den Werbefilm für „Der Schnitter gng über den Jordan“ zu verwandeln. – Und dann schauen Sie einmal nach, was wenige Stunden später dem früheren Oberbürgermeister meiner Heimatstadt Düsseldorf , Joachim Erwin widerfuhr.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: