Christian Wulff, die Juristen und das Buch der Richter

Presseinformation.

——– Original-Nachricht ——–

From: – Tue Nov 30 00:04:21 2010
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Date: Tue, 30 Nov 2010 00:04:18 +0100
From: Gerhard Altenhoff <gerhard.altenhoff@giordano-bruno-institut.de>
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CC: Express <redaktion@express.de>, meinung@n24.de, Tagesschau <redaktion@tagesschau.de>, Bild-Zeitung <leserbriefe@bild.de>, Berlin Mitte <berlinmitte@zdf.de>, Heute Journal <HeuteJournal@zdf.de>
Subject: Christian Wulff, die Juristen und das „Buch der Richter“
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Lieber Bruder Christian Wulff, wer als Jurist nach Yad Vashem geht, sollte ein wenig bibelfester sein als Du. Er sollte vor allem das Buch der Richter, Kapitel 12, 4 -6 kennen, der den Ur-Holocaust enthält. Zu biblischen Zeiten kamen nur 42.000 Menschen ums Leben, dafür von Hand „selektiert“ und Mann für Mann abgeschlachtet. – Bedenkt man die Bevölkerungsdichte zur Bronzezeit, war das ein veritabler Völkermord. – Und der Norddeutsche Christian Wulff kann sich sicher das in der Bibel beschriebene akustische Ausgrenzungskriterium bildhaft vorstellen: Schiboleth gegen Siboleth. – Norddeutsche s-tolerpn über den s-pitzen S-tein. Im Rheinland oder in Bayern würden sie über den schpitzen Schtein schtolpern – es würde sie allerdings nicht mehr den Kopf kosten. Es ist elf Jahre her, da veröffentlichte das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie auf seiner Website einen Beitrag, in dem festgestellt wurde, daß alle lebenden Menschen so nahe miteinander verwandt sind, daß sie auch heute noch als „Brüder und Schwestern“ zu gelten haben:

http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/1999/pri63_99.htm

Nimmt man diese Erkenntnisse ernst, muß sich das doch wohl auch auf Palästinenser beziehen – oder?

Kann es sein, lieber Bruder Christian, daß es nie Juden gegeben hat? – Kann es sein, daß das Gefühl, „Jude“ zu sein, nur ein subjektiver Eindruck ist, der von anderen im richterlich-biblischen Sinne als „Abgrenzugskriterium“ benutzt wird? Wir leben unter der vielbeschworenen „christlich-jüdischen“ Leitkultur momentan in der sogenannten „Adventszeit“. Historisch betrachtet begann die „Adventszeit“ am 15. März des Jahres 44 v.Chr.: Am Tag, als Caesar starb, begann der Aufstieg des Mannes, der später die Weihnachtsgeschichte in Gang setzte. Ich darf erinnern: „Es begab sich aber zu der Zeit, als von Kaiser Augustus ein Gebot ausging…“ Ohne die „Gier“ des Octavian wäre Jesus von Nazareth heute unbekannter als alle unbekannten Soldaten zusammen. Von Kaiser Augustus gingen viele Gebote aus und viele Statthalter (Steuereintreiber) wurden in die Provinzen geschickt. Dazu gehörte auch ein Quinctilius Varus. – In Palästina hatte er sich unbeliebt gemacht. In Germanien wurde er noch unbeliebter. Er wurde in seiner impertinenten Art so unbeliebt, daß die Germanen ein Exempel statuieren mußten.

Die Freiheit Germaniens forderte freilich weniger Todesopfer als der innerjüdische Völkermord, den die Bibel beschreibt. Drei Legionen sind „nur“ 18.000 Mann. – Mehr als genug, aber weitaus weniger als die Römer rund 65 Jahre später im „Heiligen Land“ umbrachten. Für Germanien, damals bar jeder Regierung oder „Zentralgewalt“, hatte sich das Thema Tributzahlungen an Rom ein für allemal erledigt. Weder Augustus noch seine „spätrömisch dekadenten“ Nachfolger im Amt wagten jemals wieder, Germanien die Pax Romana aufzuzwingen.

Im Nahen Osten sah das anders aus. Die Völker dort waren seit Urzeiten daran gewöhnt, von ihren Herrschern ausgebeutet zu werden. Ob Herodes oder Augustus – man zahlte eben. So war es 79 n. Chr. nur ein kleiner versprengter Haufen, der den Legionären Roms die Stirn bot. Den „Staat“ der Israeliten aber, den „radierten“ die Legionären buchstäblich „aus“. – Hätten die Israeliten rechtzeitig auf Jesus gehört, wäre dieses Unglück wohl vermieden worden.

Christen spielten damals keine Rolle. Sie kamen erst ins Spiel der Weltgeschichte, als sich „Heiden“ reihenweise taufen ließen, vor allem Germanen und Kelten. Sie besiegelten am Ende den Untergang der Caesaren in Rom und Byzanz. Und der Übergang Roms vom Polytheismus zum christlichen Monotheismus war auch nicht von der feinen englischen Art: Wer den alten Göttern huldigte oder ihnen Opfer brachte, wurde behandelt wie ein Deutscher, der Feindsender hört: Todesstrafe und Einziehung des Vermögens. – Für Juristen nichts Ungewöhnliches, ist ja immer schon normal gewesen, Todesstrafe und Einziehung des Vermögens, für was auch immer.

Nur für die von verschiedenen Seiten beschworene christlich-jüdische Tradition reicht das nicht. Der Weg des europäischen Christentums ist unzweifelhaft der Weg des heidnisch-christlichen. Vom Nordkap bis nach Sizilien, von der Algarve bis zum Kaukasus – alle christianisierten Völker waren zweifelsfrei „Nichtjuden“. – Scheiße für die Propaganda!

Und wer den Namen Christian trägt, müßte sich eigentlich darüber klar sein, welche Agression darin steckt: Bonifatius fällte die Donar-Eiche, Karl der Große gar die Irminsul. – Mit Frieden und Freundschaft hat das Christentum nix, aber auch gar nix am Hut! – Es ist nicht weniger agressiv als der „Islamismus“. Daran ändert auch der Papst nichts. Und wenn Du nochmals in die Bibel schaust und mit den Augen des Juristen die „Nebengesetze“ zu den 10 Geboten studierst, wirst Du unschwer und mit Schrecken feststellen, daß die „heiligen Schriften“, die im Nahen Osten entstanden, in erster Linie politische Kampfschriften sind. – Im Namen Gottes läßt sich seit Moses leichter knechten und morden!

Und hast Du daran gedacht, daß unsere Brüder und Schwestern in Asien gegenwärtig vor dem Problem stehen, das uns in Europa erspart geblieben ist? – Die Durchgeknallten in Pjöngjang schießen auf ihre eigenen Leute! – Aber der Wulff, der schweigt dazu, zieht sich die Kippa an und geht nach Yad Vashem.

-Es ist ja auch einfacher, den Toten Schuld zuzuweisen als Todesopfer zu verhindern.

Der Staat „Israel“ hat kein Existenzrecht – auch die „Bundesrepublik Deutschland“ nicht. – Sie erinnern sich daran, wie sterblich das „Existenzrecht“ der „UdSSR“ und vor allem das der „DDR“ war: Alle Menschen auf dieser Welt haben ein „Existenzrecht“, nicht aber Gebietskörperschaften. Auf der einen Seite ist es einfacher als Sie denken, auf der anderen schwieriger, als Sie sich vorstellen können, weil das „real exitierende“ Israel vielen Menschen palestinesischer Herkunft schlicht und ergreifend das Wasser vorenthält, das diese Menschen zum Leben und wirtschaften brauchen. – Nicht gerade die feine, englische Art. Christian! – Laß die Toten ruhen, die Lebenden warten

auf Dich! Du brauchst Phonic – Das ist die Wahrheit!

Gruß

Gerhard Altenhoff

Bismarckstr. 40

41542 Dormagen

02133 97 30 29

0178 84 83 904

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