Das Weltall – Trümmerhaufen oder kosmisches Schuco-Auto?

Höchste Auszeichnung: Physiknobelpreis geht an Erforscher von Sternenexplosionen | Wissen | ZEIT ONLINE.

Schön, da bekommen drei Physiker den Nobelpreis für die Feststellung, daß sich das Weltall mit zunehmender Geschwindigkeit ausdehnt. Der Kosmos gibt Gas.

Weil man sich die Fakten nicht erklären kann, ergießt sich über den Planeten eine Welle der Spekulation. – Von der dunklen Energie, die bislang dafür verantwortlich gemacht worden war, daß das Universum am Ende in einem „Big Clash“ wieder zusammenstürzen sollte, bis zur „dunkeln Energie“, die ab jetzt dafür verantwortlich gemacht werde wird, daß das Weltall immer schneller expandiert.

Ich schätze – auch ohne Nobelpreis -, daß die Antwort ebenso einfach wie plausibel ist. Sie ist mit der Relativitätstheorie ebenso vereinbar wie mit den Hauptsätzen der Thermodynamik. – Mehr noch, bei meinen Überlegungen zu den „Grenzen des Universums“ bin ich nichtsahnend auf das Nernstsche Wärmetheorem gekommen. – Ganz ohne Plagiat, denn daß es überhaupt existierte, habe ich erst später erfahren. – Das Nernstsche Wärmetheorem gilt auch als 3. Hauptsatz der Wärmelehre. – Gut, aber auf der Schule hatte ich nichts davon gehört, weil es in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts bereits „Bildungsnotstand“ gab und selbst auf dem Düsseldorfer „Max-Planck-Gymnasium“ erhebliche Beschränkungen im naturwissenschaftlichen „Bildungsangebot“ gab. – Nach meinen Überlegungen zur Beschleunigung von Marterie bis hin zur Lichtgeschwindigkeit hatte ich einfach mal auf die „Teilchenbremse“ getreten und mußte am Ende vermuten, daß  – analog zur Lichtgeschwindigkeit – Raum und Zeit auch dann verschwinden, wenn keine Teilchenbewegung mehr da ist:

https://advocatusdeorum.wordpress.com/2011/08/19/dunkle-materie-dunkle-energie-ein-wenig-licht-ins-dunkel/

Das Universum verliert allein über die Sonne fast 5.000.000 Tonnen Masse – und damit „Angriffsfläche“ für die Kraft der Gravitation. – Und das in jeder Sekunde.

Auch was den „Urknall“ anbelangt, mußte ich bei meiner Reise durch den Fluß des Lebens feststellen, daß die für einen Vorgang verwendete Metapher den Blickwinkel so einengt, daß es kaum ein Entrinnen gibt. Beim Begriff „Urknall“ oder „Big Bang“ hat jeder unwillkürlich das Bild einer Wasserstoffbombe vor Augen, die alles wegsprengt und am Ende nur Trümmer übrig läßt.

Wenn aber das Weltall seinen Expansionsprozeß selbst beschleunigt, ist der „Big Bang“ eher mit dem Zünden des ersten Teibstoffmoleküls im Dieselmotor zu vergleichen. – An einer Stelle geht es los, und dann geht die Post ab, immer schneller.

Die Älteren unter uns kennen noch die „Schuco“-Autos, die man mit einem Schlüssel aufziehen mußte. – Auch hier konnte sich jeder davon überzeugen, daß selbst der Inbegriff mechanischer Bewegung, die Feder, einen sich selbst beschleunigenden Prozeß erzeugt.  – Warum sollte gerade das Universum sich in seiner Expansion nicht selbst beschleunigen?

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