Tut mir leid! – Carsten Niemitz irrt sich!

• Premiere des Films »Das Geheimnis des aufrechten Gangs« • [Archäologie Online] • •.

Das „Geheimnis des „Aufrechten Gangs“ ist kein Geheinmis, sondern eine ziemlich offensichtliche Tatse, die sich mit einem Pfeifenreiniger oder einem Stück Klingeldraht erklären läßt.

Wäre der „Aufrechte Gang“ ein Geheimnis,  es war gelöüftet, lange bevor der Film fertiggestellt war.

Eine ventral verschobene „Wirbelsäule“ bringt im Wasser keinen Vorteil. Wal, Robben, Seelöwen, Seeelefanten, Otter und andere vom „Fischfang“ lebenden Wirbeltiere haben die klassische „Wirbelbrücke“, die schon im Lanzettfischchen, das als das urtümlichste aller Chordatiere gilt, aufweist. – Eine bogenförmige „Aufhängung“ für die inneren Organe ist selbst im Wasser besser geeignet als ein durchgebogenes Wirbelchaos.

An dem – nur scheinbaren – Problem der Evolution, den „Aufrechten Gang“ hervorzubringen, biß sich vor mehr als 30 Jahren auch Rupert Riedl die Zähne aus. In „Evolution und Erkenntnis – Antworten uaf Fragen unserer Zeit“  zerbrach er sich den Kopf über das „Torpedo-Brücken-Turm“-Problem der „Wirbelsäule den Kopf.  – Auf die Schnelle finde ich in 341 Seiten Text jetzt nicht die passende Stelle. Aber auch Riedl scheiterte beim Versuch der Lösung. – Auch Riedl hatte dabei schlicht und ergreifend das eigentliche Probelm übersehen, nämlich den Sprachgebrauch. – Auch bei Tieren spricht man von einer „Wirbelsäule“. – Aber nicht ein einziges Tier hat eine Wirbel-„Säule“. – Wenn Lanzettfisch und Blauwal, wenn Tyrannosaurus Rex und Walhai eine Wirbel-„Brücke“ haben, dann kann iene Wirbel-„Säule“ nur unter ganz spezifischen, extremen Bedingungen einen evolutionären „Vorteil“ bieten. – Und das ist der Affe in der -entstehnden – Savanne.  Zum Leben auf dem boden ist ein Affe nicht mehr auf seine Vordergliedmaßen angewiesen. – Hinzu kommt, daß ihn die freien Flächen vor den Jägern des Waldes über Jahrmillionen geschützt hatte. – Die Savannenjäger sickerten nach Afrika erst mit den großen Grasfressern ein.

Dem steht auch nicht entgegen, daß die Skelette unserer Vorfahren und Verwandten an Flußufern gefunden wurden. – Flußbgiegungen mit Sandbänken sind auch die klassischen Fundorte für Fossilien der Dinosaurier. – Aber kein ernstzunehmender Paläontologe würde behaupten, daß Dinosaurier aussschließlich an Flußufern gelebt hätten.

Und unsere Abhängigkeit von Omega – 3 Fettsäuren? – Ich weiß nicht, in der Kalahari leben Buschleute, für die Omaga-3 ebenso ein Fremdwort ist wie für die Inuit am Polarkreis. – Die müßten gesünder sein als ihre Jagdkollegen in der Namib-Wüste, weil Inuit, „Eskimos“, weitaus mehr Fisch futtern als Bewohner der Wüstengegenden Afrikas. – Deren Ernährungsgewohnheiten, überwiegend pflanzliche Kost, wenig Fleisch, gilt in eingeweihten Kreisen als „gesund“.

Die „Wassertheorie“ ist übrigens nicht neu, das fällt mir gerade ein. – Bereits Desmond Morris berichtet in “ „Der Mensch, mit dem wir leben“ über Hardys „Wassermsnschen“-Theorie. (D. Morris, Der Mensch, mit dem wir leben, München-Zürich 1978, S. 294 ff)

Neu sind die „Erkenntnisse“ des Herrn Niemitz nicht, ich bin gespannt auf seinen Film, der gleich in „ARTE“ läuft.

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2 Responses to Tut mir leid! – Carsten Niemitz irrt sich!

  1. Carsten Niemitz sagt:

    Der Verfasser ist vielleicht kein Dummkopf, aber sein Text könnte darauf schließen lassen. Fest steht: wer schon VOR einem Film dessen Inhalt besser weiß und daher vorher und hinterher auch keine Fragen haben will und kann, gibt zu, dass er hinterher dumm bleiben will.
    Die Chance des Autors besteht darin, das Buch „Das Geheimnis des aufrechten Gangs“ zu LESEN, wo alle seine unausgegorenen Teilthemen (voll ausgegoren) behandelt werden.

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