PHOENIX – Die Geschichte des Lebens (3/4)

PHOENIX – Die Geschichte des Lebens (3/4).

Die Pflanzen waren die ersten, die das Land eroberten. – Welch weise Voraussicht. – Aber, so wird man fragen  dürfen und müssen, wo sollen die „erbarmungslosen“ Fleischfresser den ihrer Nahrung herbekommen, wenn nicht von „harmlosen Pflanzenfressern“.  – Und Pflanzenfresser bracuhn zu ihrer Ernährung nun einmal Pflanzen. – Und wenn diese nicht die „Pioniere“ bei der Besielung neuer Lebensräume sind, wer soll es denn sonst sein?

Aber auch die Pflanzen hatten so ihre Probleme. – Und im anfang hieß das Probelm ganz einfach Holz. – Was als eine der „größten Erfindungen der Evolution“ verkauft wird, war – wie der Knochen“ ursprünglich eine Art „Unfall der Natur“. – Holz besteht zu rund 42% aus Celluslosfasern, die, wie die Eisenstäbe im Stahlbeton,  für die Zugfestigkeit sorgen, die restlichen 58% des Holzes teilen sich ein Polysaccharidgemisch, das Hemicellulossen geannt wird, und das Lignin. Polysaccharide sind nichts anderes als langkettig organiserter Zucker. (vgl. Kelker/Klages/Schwarz, Fischer Lexikon Chemie, FFM 1964 222f)

Lignin hingegen ist ein besonderer Stoff, der einstmals so dramtisch entstanden ist wie der Knochen:

Durch die Glykosidifizierung werden reaktionsfähige Stellen der Aglykone blockiert. Beispielsweise ist das als Muttersubstanz der Ligninbildung  im Saft der verholzenden Pfianzenteile auftretende Phenolglucosid Coniferin infolge der Blockierung der phenolischen Hydroxylgruppe des Coniferyl-alkohols durch den Glucosidorest gegen den Luftsauerstoff stabil und kann beliebig lange von der Pflanze >gelagcrt< werden. Nach Abspaltung der Glucosegruppe tritt hingegen sofort eine oxydierende Verknüpfung zahlreicher Coniferylalkoholmoleküle zum makromolekularen Lignin (siehe unten} ein. (Kelker/Klages/Schwarz, aaO 221)

Eine durchaus rasante Entwicklung, mit der die frühen Pflanzen erst einmal feritg werden mußten.

Ob die Cellulose der Pflanzenfasern, ob die Mannane der Nußschalen. – alles Zucker, langkettiger, und damit hochmolekularer Zucker. – Wenn man den Planeten aus der Sicht der Pflanzen betrachtet, ist er mit Zuckerguß überzogen. – Einfach süß! – Der Planet!

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