Corona, Rassimus und eine falsche Formulierung

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Wie kann man „Corona“ mit Rassismus in Verbindung bringen? – Ganz einfach, durch eine falsche Formulierung:

Wir wollen versuchen, in aller Kürze zu ergründen, warum die Schöpfung 99,84% ihrer Zeit bis heute verstreichen ließ, sich selbst die Krone aufzusetzen. – Das war meine falsche Formulierung. – Aber wie kam es dazu? – Es würde zu lange dauern, es Ihnen zu erklären. Nehmen Sie sich einfach die Zeit, es von Anfang an nachzulesen:

Beginn des Zitats:

Das erste, was mir auf der Suche nach Antworten klar wurde, war, daß einer dabei auf der Strecke bleiben mußte, nämlich der Homo sapiens sapiens. Er entpuppte sich immer mehr als virtuelles Wesen, das vor gut 250 Jahren von Carl von Linné kreiert worden war, aber nie eine reale Existenz erlangte. Wer im Geschichtsunterricht gut aufgepaßt hat, dem wird auffallen, daß diese Artbezeichnung seit ihrer Erfindung fast ausschließlich auf Menschen europäischer Herkunft angewandt wurde und mehr als einmal selbst dort dem Angehörigen des Nachbarvolkes, ja dem unmittelbaren Nachbarn „entzogen“ wurde, um ungehemmt und ungestraft töten zu können.

Sapiens sapiens! Das lateinische Wort sapiens bedeutet weise. Diese Überbetonung, ja Beschwörung der Weisheit, die war mir schon suspekt, als Menschen auf dem Mond landeten und dies zum riesigen Sprung für die Menschheit erklärten, während Millionen ihrer Mitmenschen auf der Erde durch Bomben, Granaten und Napalm vom Leben zum Tode befördert wurden.

Homo sapiens sapiens war also in meinen Augen schon vorher auf dem absteigenden Ast. Den Startschuß für seinen endgültigen Untergang gaben – aus einem vollkommen anderen Zusammenhang heraus – Artgenosse Milosevic und sein Faible für „Ethnische Säuberungen“, sowie die Unfähigkeit der „zivilisierten“ Menschheit, einem auf frischer Tat ertappten mutmaßlichen Völkermörder den Garaus bzw. ihn dingfest zu machen. Homo sapiens sapiens hauchte sein virtuelles Leben in den zerschossenen Häuserzeilen Grosnys (Tschetschenien) endgültig aus. Homo sapiens sapiens löste sich damit buchstäblich in Schall und Rauch auf. Den Ausschlag für diese Beurteilung gab der als „Terroristenjagd“ getarnte Eroberungskrieg und das große Schweigen der „zivilisierten“ Menschheit hierzu.

Aber keine Sorge, die Menschheit wird den Untergang des Homo sapiens sapiens überleben. Freilich wird die Umfirmierung in Australopithecus superbus1 ein wenig gewöhnungsbedürftig sein, läßt sich aber meines Erachtens nicht vermeiden, denn die Reise von der Urzeit bis an die Schwelle des dritten nachchristlichen Jahrtausends endet unter anderem in der erstaunlichen Feststellung, daß wir uns von jenem Zweibeiner, der vor gut drei Millionen Jahren lebte und den die Forscher liebevoll „Lucy“ 2 tauften, weniger unterscheiden als ein Dackel vom Wolf.

Auf unserer Reise in Jirkas Boot werden wir von der Zeit an, da sich die Wege zwischen Mensch und Schimpansen trennten, bis zur Gegenwart an sechs Stellen die Richtung ändern. Mehr nicht.

Sie werden sehen, warum die Natur aus einer angeborenen Wirbelsäulenverkrümmung der aufrechten Gang entwickeln konnte und ein kleiner Gendefekt einen erfolgreichen Jäger entstehen ließ.

Sie werden auch sehen, daß unsere Vorfahren vor nicht einmal 2 Millionen Jahren gezwungen waren, ihr Hirnvolumen zu steigern, um nicht jämmerlich zu erfrieren. Die Auseinandersetzung mit der Umwelt verlangte damals zunehmend analytische Fähigkeiten und Phantasie.

Ferner werden Sie Zeuge werden eines in der Naturgeschichte beispiellosen Vorgangs, nämlich der Entwicklung dessen, was wir Sprache nennen und Sie werden erleben, daß die Ursache der Sprachentwicklung eigentlich ziemlich banal ist und daß unser Gehirn nur deshalb so exorbitant groß ist, weil die Umsetzung von Bildern in akustische Signale beim „Sender“ und die Rückumwandlung in Bilder beim Empfänger einen riesigen „Arbeitsspeicher“erfordert .

Und sie werden verblüfft feststellen daß weder seßhafte Lebensweise noch Staatenbildung Errungenschaften des menschlichen Geistes sind. Sie haben sich nur nicht vermeiden lassen. Die Turbulenzen, von den die Menschheit immer wieder heimgesucht wird, zeigen, daß die Bildung von Großgesesellschaften als evolutionärer Prozeß noch lange nicht abgeschlossen ist. Viel menschliches Leid hat seinen Grund darin, daß wir uns für mehr gehalten haben als wir tatsächlich sind. – Eben „nur“ Australopithecinen.

Das Leben als Australopithecus hat freilich auch Vorteile, denn – um vorab nur ein Beispiel zu nennen – eine der wesentlichen Errungenschaften der Aufklärung, nämlich die Menschenrechte, erscheinen plötzlich als Grundbedürfnisse des Menschen, die im Verlaufe der Kulturgeschichte unter die Räder kamen. Sie gehören damit zur Natur des Menschen und nicht zu seinem kulturellen Überbau. Man kann sie negieren und auch zeitweise gewaltsam unterdrücken. Sie sind dennoch allgegenwärtig wie der Sex – und den hat schließlich auch keiner abschaffen können.

Was Staaten anbelangt, so werden langfristig nur die überleben können, die ein demokratisch verfaßtes Gemeinwesen repräsentieren, sehr wahrscheinlich wird die Verfassung dieser Gemeinwesen nur das sogenannte Mehrheitswahlrecht kennen und Parteien nur eine untergeordnete Rolle spielen. Deren Einfluß wird auf das für notwendige Polarisierung erforderliche Maß reduziert sein. Mit Australopithecinen ist eben auf lange Sicht kein anderer Staat zu machen. Es wird freilich noch lange dauern, bis die Menschheit das Machtstreben und die Herrschsucht ihrer Häuptlinge auf ein gesundes Maß zurechtgestutzt und unter Kontrolle gebracht hat.

In der Welt des Australopithecus ist kein Raum für Rassismus; dieser schrumpft auf die Dimension einer Familienfehde. Denn aus der Sicht des Australopithecus ist auch der „weiße Mann“, diese merkwürdige „Herrenrasse“, nichts anderes als ein verkrüppelter Neger; der „Weiße“ ist unvollständig, weil ihm Hautpigmente fehlen. Die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern, zwischen Hutus und Tutsis erscheinen als ins Groteske übertriebener Bruderzwist. – Und damit steht dieser Konfliktherd nicht allein da. – Allerdings, erst wenn diese Erkenntnis Eingang in die Köpfe unserer Mitmenschen gefunden hat, können Schwerter zu Pflugscharen werden.

Damit aber ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen, deshalb wird die Menschheit bis dahin noch einen unermeßlichen Blutzoll zu zahlen haben; für den sind weniger die Völker, umso mehr aber deren Repräsentanten verantwortlich. Dennoch wird die Natur sich nicht aufhalten lassen; nicht einmal die nuklearen Knallfrösche sind in der Lage, alle Menschen zu vernichten.

Auch jene, die da glauben, durch Genmanipulation den perfekten oder zumindest besseren Menschen schaffen zu können, werden eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen. Das, was den Menschen wirklich ausmacht, ist mehr als die Fähigkeit, zwei und zwei zusammenzählen zu können. Es ist ein bunter Strauß von Verhaltensmustern und Fertigkeiten, die sich nicht aufspalten und trennen lassen, ohne sie bzw. das Ganze zu zerstören. Frankensteins Traum wird auf ewig einer bleiben und der perfekte Mensch das Reich der Phantasie nicht verlassen. Dort bleiben aus guten Gründen auch unsere geklonten Politiker und deren Wunschuntertanen. Sie sind da alle auch sehr gut aufgehoben, denn das Reich der Phantasie, das ist die eigentliche Domäne des Menschen, die er mit keinem anderen Lebewesen dieser Erde zu teilen braucht.

Aber all die Phantasten, die solche Vorstellungen hegen, darf man dafür nicht tadeln, denn gerade die Entwicklung der oftmals als blühend gescholtenen Phantasie hat die Menschheit vor dem drohenden kollektiven Kältetod bewahrt.

Damit will ich mein Eingangsplädoyer abschließen, alle Indizien und Beweismittel vorlegen und Ihnen damit ein eigenes Urteil ermöglichen.

Bevor wir in Jirkas Boot von Ortstermin zu Ortstermin reisen, müssen wir uns erst einmal über die Wirkungsweise der Evolution klar werden. Denn immerhin liegen vom Startpunkt unserer Reise aus gerechnet, rund 3,5 Milliarden Jahre Entwicklungsgeschichte der Organismen hinter uns. Nur die letzten fünf Millionen Jahre bereisen wir; das sind nur rund 0,16%. Wir wollen versuchen, in aller Kürze zu ergründen, warum die Schöpfung 99,84% ihrer Zeit bis heute verstreichen ließ, sich selbst die Krone aufzusetzen. – Sie werden sehen, daß die Methoden der Evolution, neuartige Lebewesen zu schaffen, nicht ganz den Vorstellungen ihres Entdeckers entsprechen.

Ende des Zitats

„Wir wollen versuchen, in aller Kürze zu ergründen, warum die Schöpfung 99,84% ihrer Zeit bis heute verstreichen ließ, sich selbst die Krone aufzusetzen“. – Das war meine in der Sache fehlerhafte Formulierung. Nicht die Evolution hat sich die Krone selbst aufgesetzt – das hat nur Napoleon Bonaparte getan. Der Mensch hat es ihm gleichgetan und ist jetzt von einem Wesen, das nur mit dem Rasterelektronenmikroskop sichtbar gemacht werden kann, auf Rang 2 der „Kronen der Schöpfung“ verwiesen worden. Originell, aber nicht unzutreffend, hat man in Unkenntnis der Fähigkeiten dieses Nano-Wesens diesem den Namen „Corona“ (lat. Krone) verpaßt.

Bevor die befürchtete „Zweite Welle“ kommen kann, muß die „Erste“ erst einmal nachweisbar abgeebt sein. – Und der Nachweis ist schwierig zu führen, denn „Covid 19“ bleibt in dieser Welt wie die Pest oder die Tuberkulose, wie Mumps und Masern oder Ebola.

Mangelnde „Schwarmintelligenz“ des „Homo Sapiens Sapiens“ führt heute noch zu solchen Dummheiten wie „Rassismus“. – Vor 21 Jahren bot sich die Gelegenheit, mit dieser Dummheit ein für allemal Schluß zu machen, so wie die Naturwissenschaft mit Galileo, Leibniz, Kant und Newton der Vorherrschaft des Klerus ein Ende gesetzt hatte.

Aber die „Medien“, an die sich eine „Presseerklärung“ nun einmal wendet, fanden im Jahre 1999 nicht einmal für nötig, überhaupt von ihr Notiz zu nehmen. – Wäre es anders gewesen, hätten auch die Kultusminister davon Notiz nehmen und die Lehrbücher umschreiben müssen. – Menschenrassen – eine Erfindung des menschlichen Geistes ohne jedweden wissenschaftlichen Hintergrund. Das ist zum Leidwesen Gottes unterblieben. – Und so muß sich auch „die Presse“ vorwerfen lassen, der Flamme des Rassismus den Sauerstoffhahn weiter aufgedreht zu haben.

Wenn in der menschlichen Evolution überhaupt von „Rasse“ gesprochen werden kann, dann allenfalls im Hinblick auf die zeitliche Abfolge der Menschen“typen“, die seit dem ersten Auftreten des „aufrechten Gangs“ die Erde bevölkerten: Seit Urzeiten ist es das entscheidende Merkmal, das den Menschen von den übrigen Primaten unterscheidet, die ventral (bauchwärts) verschobene Mitte der Wirbelbrücke. – Daß diese sich erst in den ersten Lebensmonaten – zumindest beim modernen Menschen . bildet und ihm den „aufrechten Gang“ zwangsweise in den Rücken drückt, deutet auf eine in ihrem Ursprung angelegte „Erbkrankheit“ hin:

Unsere frühen Vorfahren sind nicht „von den Bäumen herabgestiegen“, sie hatten vielmehr Schwierigkeiten, auf selbige zu klettern, bevor die Räuber des Dschungels sie erwischten. Sie hatten Glück, weil sich infolge des afrikanischen Grabenbruchs in Ostafrika der dadurch ausgelöste „Klimawandel“ eine baumarme Zone geschaffen hatte, in der sie vor den Jägern des Waldes sicher waren. – Mensch, da haste Schwein jehabt!

Die „Informationsblase“ in der die hergebrachten „Medien“ viele Nutzer der „Social Networks“ verorten, haben sie vor langer Zeit selbst geschaffen. Sie berichten nur, was in ihr Weltbild paßt, und das ist vor allem das, was die Inhaber der sozialen Dominanz, die „Politiker“ verbal ausscheiden. – Propaganda.

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