Der „Kampf“ gegen „Corona“

Januar 17, 2022

Die „Führer“ der Art Homo Sapiens Sapiens hatten „einem“ Virus den Krieg erklärt. „Das“ „Coronavirus“ gab es nie, gibt es nicht und wird es nie geben. – „die Menschheit“ ist schließlich auch keine Person. Beides sind biologische Prozesse mit einer unaufhaltsamen Abfolge von Individuen. Deswegen ist der 1. Coronakrieg von vorneherein verloren. – Entgegen meiner Überzeugung benutze ich hier die Kriegsrethorik unserer Politiker, Virologen, Mediziner und sonstigen „Experten“: Eine Strategie, die nicht aufgehen kann, aber nicht infrage gestellt werden darf, endet in der bedingungslosen Kapitulation. Was hätte „der Mensch“ dem „Virus“ denn auch an akzeptablen Kapitulationsbedingungen auch anzubieten? – Verzichten auf die Impfpflicht? – Generelles Maskenverbot? – Pflichtkuscheln statt Sicherheitsabstand? – Die zwangsweise Wiedereinführung des „sozialistischen Bruderkusses“ – das wäre wohl das Mindeste.


2022 – es ist soweit! Soylent Green ist verfügbar!

Januar 2, 2022

Adieu Glyphosat & Co

Dank Soylent Green können wir in Zukunft dauerhaft auf Glyphosat und andere schädliche Gifte verzichten. Soylent Green ist vegan, es enthält garantiert keinerlei tierische Produkte.

Wegen der bislang nur in geringem Umfang verfügbaren Produktkapazitäten und der großen Nachfrage kann eine Auslieferung von Soylent Green nur an Geimpfte und Genesene erfolgen. – Die anderen brauchen kein Soylent Green. Sie fressen den ‚2-G‘-ler*innen das Soylent Green weg und verrecken ohnehin.


Was ist mit „CORONA“ los?

Juli 23, 2020


Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen züchte ich Coronas?

Juni 22, 2020

„Man kann anderen Menschen nur vor Kopf gucken“ – so will es ein bekanntes Sprichwort. Dank CT und MRT stimmt das nicht mehr so ganz. Als ich eine CT-Aufnahme meines eigenen Schädelinneren angeschaut hatte, konnte ich dort freilich nichts weltbewegendes feststellen. Dennoch behaupte ich, man kann auch ohne unmittelbar bildgebende Verfahren in begrenztem Umfang erkennen, was hinter der Stirn eines anderen vorgeht. – Nämlich immer dann, wenn er gedankenverloren vor sich hin brabbelt. So ist es Herrn Prof. Dr. Chr. Drosten in einer der ersten Talkshows zum Thema „Corona“ widerfahren:

Er sinnierte über das „exponentielle Wachstum“ – einfach so: 2, 4 , 8, 16… und schüttelte sichtlich entsetzt den Kopf. Daran läßt sich unschwer erkennen, daß er den aus der klassischen Mathematik bekannten Wachstumsalgorithmus X’ = r*x vor Augen hatte, der bekanntlich nach „oben offen“ ist, sich also im Prinzip in der Unendlichkeit verliert.

Quelle: Prof. Dr. Heinz Haber, Bausteine unserer Welt. Dieses Diagramm soll die Wirkungsweise der nuklearen Kettenreaktion veranschaulichen.

Herr Prof. Droste mag es bedauern, aber unbegrenztes Wachstum kommt in der Natur nicht vor:

Lerbinger/Kuchenbuch, Faszination Fraktale S 123: „Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor: In einem Teich gäbe es eine bestimmte Anzahl von Fischen einer Sorte. Wir nehmen nun an, daß die Variable x die Anzahl der i-ten Generation von diesen Fischen bezeichnet.

Jeder ausgewachsene Fisch bekomme r Nachkommen für den Fall, daß die Probleme der Überbevölkerung vernachlässigt werden können. Weiterhin muß man noch annehmen, daß aufeinanderfolgende Generationen zeitlich deutlich voneinander getrennt sind. Für den Fall, daß sich das Fortpflanzungspotential von Generation zu Generation nicht ändert, kann diese Situation durch folgende lineare Gleichung X’ = r*x beschrieben werde, wobei X’ die Anzahl der Fische der folgenden Generation bezeichnet. Diese Gleichung ist jedoch eine zu starke Vereinfachung der Wirklichkeit. Kein Teich kann beliebig viele Fische enthalten. Man muß deshalb im Modell berücksichtigen, daß die Anzahl der Fische der nächsten Generation nicht nur linear von der derzeitigen Anzahl abhängen kann. Man benützt deshalb eine etwas kompliziertere Gleichung x’ = r*x*(1-x), um die zeitliche Entwicklung der Anzahl von Fischen in einem Teich zu modellieren. Der Term (1-x) beschreibt den Einfluß einer hohen Bevölkerungsdichte auf die nachfolgende Generation, das heißt, falls zu viele Fische in der i-ten Generation vorhanden sind, reicht das Nahrungsangebot nicht für alle Fische, und in der nachfolgenden Generation gibt es nur noch wenige Fische.“

Erst die Entwicklung leistungsfähiger Computer machte es möglich, die scheinbar chaotischen Zahlenwerte oberhalb einer Reproduktionsrate von 3, 57 graphisch darzustellen, und zwar als das Feigenbaum-Diagramm.

Feigenbaum Diagramm der logistischen Parabel Prof. Dr. Dörte ...

Diese Bifurkationskaskade setzt sich auf allen Größenskalen fort, ist aber auch an den „Fenstern“ für manch eine Überraschung gut:

Auf der linken Bildseite enden alle bis dahin angelaufenen Bifurkationskaskaden an dieser Stelle in einer Art Hotspot. Nur in dem kleinen Kästchen ist ein hauchdünnes Filament erkennbar, das eine Brücke zur anderen Seite des „Fensters“ bildet. – Erzeugt mit Fractint 18.2, Vergrößerung ungefähr 1: 10.000.000.000.000.000.000

Bifurkationskaskaden kennen wir vor allem aus der Biologie, nämlich von Bäumen, Blättern, Blutgefäßen und Nerven. – Vor diesem mathematischen Hintergrund ist das nicht verwunderlich, vor allem ist es kein „Wunder der Natur“. Bifurkationskaskanden findet man in Flußdelten, sehr häufig aber auch bei Hochgebirgsflüssen. Letztere sind aber nicht vom Wasser gegraben, sondern zeichnen lediglich die Bifurkationskaskaden nach, die der Planet bei der Gebirgsbildung ins Gestein gepreßt hatte.

An dieser Stelle sei – außer Konkurrenz – bemerkt, daß die logistische Funktion in irgendeiner verborgenen Weise mit der Gaußschen Normalverteilung verbunden sein muß. Denn das Galton-Brett, das für nach unten fallende Kugeln durch Nägel einen „Bifurkationsparcours“ bereithält, hat am Ende eines jeden Durchlaufs mit höchster Präzision die Gauß’sche Glockenkurve zum Ergebnis. – Auch das Trefferbild von Schrotmunition läßt auf eine Bifurkationskaskade schließen,. die freilich ohne Galton-Brett in jede beliebige Raumrichtung abgefeuert werden kann.

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, folgt die belebte Natur unbeirrbar der logistischen Wachstumsfunktion, und das unter Konservierung des Pfades. So geschehen zu Beginn der Karwoche des Jahres 2020. „Plötzlich und unerwartet“ platzten montags die Knospen der Bäume auf und bildeten Blätter, die zunächst winzig klein waren, aber innerhalb weniger Stunden und Tage die unverkennbaren Bifurkationsmuster der Blätter ausbildeten. Und wer bewerkstelligte das? – Zellen! – Klone der Eizellen, die viele Jahre zuvor von einem umherirrenden Pollenkorn befruchtet worden waren.

Wunderlich ist allein, daß dem „Corona-Virus“ das Unterworfensein unter die zwingend vorgeschriebenen Wachstumsregeln der Natur abgesprochen wird. – Und das von führenden Wissenschaftlern.

Die „lineare“ Bifurkationskaskade“ sollte seinerzeit das Prinzip der nuklearen Kettenreaktion veranschaulichen. – Die nukleare Kettenreaktion hat ihrerseits zwei Aspekte, die in der Diskussion um die Atomkraft immer wieder durcheinander geworfen werden: Für die friedliche Nutzung der Kernenergie reicht eine relativ kleine Portion Uran 235 aus. – Das nutzt man in Kernkraftwerken. Wenn die Reaktorsteuerung versagt, kommt es zur Kernschmelze, und das war’s dann auch. Bei der Atombombe sieht das schon anders aus, hierfür braucht man hochangereichtertes Uran 235, sodaß am Ende eine „kritische Masse“ entsteht, die ohne weiteres Zutun die Kettenreaktion so stark beschleunigt, daß in Bruchteilen einer Sekunde eine ganze Stadt vernichtet wird.

Kritische Masse – Dies ist ein Begriff aus der Atomphysik. Aber ist er nicht auch auf andere Phänomene der Natur anwendbar? – Auf diesen Gedanken kam ich durch die Arbeit an meinen Blogbeitrag „Corona und die Luftwaffe„. – Hier entstand die Frage, warum die Hefevermehrung in der Küche nicht so gut klappt wie in der Hefefabrik. – Ganz einfach: Damit die Hefezellen unser tägliches Brot produzieren können, muß eine „kritische Masse“ im Teig vorhanden sein – Pro 500 Gramm Mehl 42 Gramm Hefe.

Damit ein Mann „fruchtbar“ ist, muß er eine „kritische Masse“ an Spermien produzieren. – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat als Richtwert für die Spermienzahl fruchtbarer Männer 15 Millionen Spermien pro Milliliter Ejakulat festgelegt. – Eine Frau braucht demgegenüber nur eine einzige Eizelle pro Monatszyklus um „fruchtbar“ zu sein.

Dieses Phänomen, das eigentlich nur bei Reptilien, Vögeln und Säugern auftritt, nämlich das extreme Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Fortpflanzungszellen, versperrt den Blick auf das, was in der Natur die Regel ist:

Pflanzen, aber auch die überwiegenden Anzahl der Tiere müssen unzählbar viele Eizellen produzieren, damit es klappt mit der „Arterhaltung“. Also gibt es auch im Leben „kritsche Massen“. – Zwischen Atomphysik und Biologie gibt es offensichtlich einen inneren Zusammenhang. – Sie glauben das nicht? – Brauchen Sie auch nicht. Trotzdem sollten Sie einfach weiterlesen:

Auch die unbelebte Natur ist voll von kritischen Massen: Zumeist treten diese als „zündfähiges Gemisch“ auf; – in Motoren, bei Mehlstaubexplosionen und in der Pyrotechnik:

Wenn in „Alarm für Cobra 11“ wieder einmal unter lautem Knall ein Auto zerlegt wird, mußte der Pyrotechniker dafür sorgen, daß die Luft eine Mindestanzahl an brennbaren Teilchen enthält. – Das gilt übrigens nicht nur für Kohlenwasserstoffe und organische Stäube, sondern auch für Wasserstoff. In Lakehurst entstand im Jahre 1937 eine „kritische Masse“ Wasserstoff in der Luft – es genügte ein Funke von rund 625° Celsius, und 37 Sekunden später hatte die chemische Kettenreaktion 200.000 Kubikmeter Wasserstoff in reines Wasser und die Hindenburg in ein verbogenes Gewirr von Aluminiumstreben verwandelt.

Selbst den Pharmazeuten ist der Begriff „kritische Masse“ nicht fremd. Hier firmiert er allerdings unter „therapeutisch wirksame Dosis“. – Übrigens ein zweischneidiges Schwert, denn bei manch einer pharmakoligischen Substanz git es eine „kritische Masse“, die als „letale“, also tödliche Dosis bezeichnet wird. – Ein Medikament, das bei Herzkrankheiten einegesetzt wird, hat neben der „therapeutisch wirksamen“ Dosis auch eine explosive „kritische Masse“, nämlich Glycerintrinitrat oder Nitroglycerin. Kieselgur mit mikroskopisch kleinen Kammern aus den Skeletten von Kieselalgen verhindert die Bildung einer zur Detonation führenden „kritischen Masse“ dieses Medikaments. Erst die Initialzündung, die Explosion einer Sprengkapsel zerstört die filigranen Hohlkörper des Kieselgurs und ermöglicht dem Nitroglycerin die Bildung der „kritischen Masse, die aus Nitroglycerin wieder einen Sprengstoff macht.

Kehren wir zurück zu dem, was wir gemeinhin als belebte Natur bezeichnen:

Während meines Studiums arbeitete ich als Werkstudent für einen Arzneimittelgroßhandel und belieferte Apotheken. Eines Tages wurde die Belegschaft des Unternehmens alarmiert und zur Röntgenreihenuntersuchung gebeten. Bei einem Fahrer war Tuberkulose diagnostiziert worden. – Dieser Fahrer hatte fast alle Apotheken im Einzugsbereich dieses Großhandelsunternehmen gehabt, damit auch zu einer Vielzahl von Angestellten. TBC nutzt bekanntlich denselben Infektionsweg wie Corona. – Mit Sicherheit hat dieser Kollege Tuberkelbazillen an alle seine „Kontaktpersonen“ verteilt, auch an mich, denn er war zwei Tage lang mit mir unterwegs, um mich in die Liefertour Wesel-Emmerich einzuweisen. – Ohne Maske und Mindestabstand in der Fahrerkabine eines VW-Transporters. – Und auch sonst haben sich alle Fahrer über Monate hinweg in den Kaffeepausen mit ihm bei „Tchibo am Brehmplatz“ zum Plausch getroffen. – Eng beieinanderstehend. Trotz fehlendem Mindestabstand und ohne Maske blieben alle Kontaktpersonen von TBC verschont.

War das ein Wunder, oder lag es daran, daß Bakterien nun einmal schwerer als die erheblich kleineren Viren sind? – oder sind einfach nur nicht genügend TBC-Erreger in die Atemwege seiner Gesprächspartner geraten? – War, mit anderen Worten, die „kritische Masse“ an Tuberkelbakterien nicht erreicht? – Das ist die wahrscheinlichste Erklärung:

Die „kritische Masse“ ist skaleninvariant, mit anderen Worten, sie findet sich auf allen Größenordnungen wieder, die die Welt zu bieten hat. Deswegen muß man, wenn man ein natürliches Phänomen vor sich hat, immer die Frage stellen:

Was ändert sich? – Das Prinzip oder lediglich die Größenskala? Lassen wir die Kirche im Dorf oder „losse mer dä Dom en Kölle“? – Ohne jeden Zweifel ist das nur eine Frage der Größenskala!

Das mechanistische Weltbild verlangt, daß die Prozesse, die man mathematisch beschreibt, reversibel sind. Was vorwärts geht, muß nach hinten zu seinem Ursprung genau berechenbar sein. Wer Feuer bekämpft, der kann es auch legen – Wer Krankheiten bekämpft, muß sie auch erschaffen können:

Was also bräuchten wir, um unsere allgegenwärtige Corona, die im Gegensatz zur Spanischen Grippe nur einen verschwindend geringen Teil der Menschen in Europa erwischt hat, zu züchten?

Zur Beantwortung der Frage wäre es ratsam, einmal die Landkarten der einzelnen Länder und Regionen zu Rate zu ziehen. – Da ergibt sich ein Flickenteppich. Und es ergibt sich eine durchaus übersichtliche Zahl von „Hotspots“. Nach der von allen Seiten behaupteten Infektiosität dürfte das nicht sein. Denn bevor Corona anhand der Symptome von Medizinern und Behörden entdeckt werden kann, müßte es sich schon wesentlich weiter verbreitet haben. – Mit einem „Vorsprung“ von mindestens einer Woche. – Offensichtlich war und ist das nicht der Fall.

Es gab lokalisierbare Massenveranstaltungen, in denen sich viele Menschen angesteckt hatten, aber im Laufe der Zeit trotz unbeschränkter Sozialkontakte kaum jemand anderen infizierten.

Um das Infektionspotential von Covid-19 realistisch zu beurteilen, braucht man wohl nicht nur eine „kritische Masse“ von Viren, sondern auf der anderen Seite eine „kritische Masse“ Menschen, die für eine Infektion mit Corona empfänglich sind. Angesichts des „persönlichen Lebensraums“, die der Mehrheit der Menschen zur Verfügung steht, muß man sich wundern, daß die Corona-„Pandemie“ weltweit nicht schon längst Millionen Todesopfer gefordert hat. – Folgt man der Darstellung „führender“ Wissenschaftler über die Gefährlichkeit der Corona-Viren müßten wir uns Sorgen machen über die billigen Textilien aus Indien und Bangla-Desh; die Favellas in Brasilien wären mangels Bevölkerungsrückgangs für die dortige Regierung keine „Problemzone“ mehr – wenn Sie wissen, was ich meine.

Brauen und Backen, dafür gibt es genügend Rezepte. Aber nur derjenige, der mir das Rezept zur erfolgreichen Züchtung von Corona-Viren liefert, kann auch glaubhafte Argumente für die gegenwärtigen Anti-Corona-Beschränkungen vorbringen. (Argumentum ex Fahrenheit 451):

Wer erfolgreich suchen will, muß erst das Verstecken lernen!

Und wer Viren erfolgreich bekämpfen will, muß sie erfolgreich in die Welt setzen können. – Sie glauben Ray Bradbury diese Vorzeichenumkehr nicht?

Leider Gottes ist sie im zweiten Weltkrieg versucht worden. Zwar nicht mit Viren, aber mit Anthrax: Sowohl Briten als auch Japaner erxperimentierten damit; – wohl in Erwartung, einen biologischen Kampfstoff zu bekommen, der eine ähnlich verheerende Wirkung wie die Spanische Grippe hat. Die Versuche sind -Gott sei Dank(!) gescheitert.

Aber das Prinzip bleibt und läßt tief blicken: Käme dem Corona-Virus die Gefährlichkeit zu, die man uns glauben machen will, in allen Laboratorien der USA, Chinas und Rußlands würde fieberhaft daran gearbeitet, die „kritische Masse“ der Viren zu ergründen. Das dürfte ja am Anfang auch gar nicht so schwer sein. – Man braucht Zellkulturen des primär betroffenen Gewebetyps (Schleimhautzellen der Atemwege), Abstriche von „Corona-Positiven“ (ohne Symptome) und tatsächlich an Covid 19 nachweislich Erkrankten – und zwar in allen Stadien des Krankheitsverlaufs. – Damit läßt sich zumindest ein „Anfangsverdacht“ über die „kritische Masse“ im Wege des „Jedenfalls“ begründen: Wenn ein Abstrich eine Zellkultur mit Sicherheit infiziert, enthält sie „jedenfalls“ die mindestens erforderliche Anzahl an Covid-19-Viren, also die „kritische Masse.

Leider verfüge ich nicht die Laboratoriumskapazität des RKI, die der weltweit verbreiteten Universitäten und erst recht nicht über die des Militärs. – Ich habe nur eine Küche, in der ich mit Hefe experimentieren kann. – Heute backen, morgen brauen – Ende! – Corona züchten – Fehlanzeige!

Na sag’s ich’s doch!

Auch Virologen verfügen über eine kritische Masse :

„Coronavirus (SARS-CoV-2): Wann beginnt die Infektiosität? | Im-Fokus“ https://www.medmedia.at/im-fokus/corona/wann-beginnt-die-infektiositaet/






Corona, Rassimus und eine falsche Formulierung

Juni 17, 2020
www.giordano-bruno-institut.de

Wie kann man „Corona“ mit Rassismus in Verbindung bringen? – Ganz einfach, durch eine falsche Formulierung:

Wir wollen versuchen, in aller Kürze zu ergründen, warum die Schöpfung 99,84% ihrer Zeit bis heute verstreichen ließ, sich selbst die Krone aufzusetzen. – Das war meine falsche Formulierung. – Aber wie kam es dazu? – Es würde zu lange dauern, es Ihnen zu erklären. Nehmen Sie sich einfach die Zeit, es von Anfang an nachzulesen:

Beginn des Zitats:

Das erste, was mir auf der Suche nach Antworten klar wurde, war, daß einer dabei auf der Strecke bleiben mußte, nämlich der Homo sapiens sapiens. Er entpuppte sich immer mehr als virtuelles Wesen, das vor gut 250 Jahren von Carl von Linné kreiert worden war, aber nie eine reale Existenz erlangte. Wer im Geschichtsunterricht gut aufgepaßt hat, dem wird auffallen, daß diese Artbezeichnung seit ihrer Erfindung fast ausschließlich auf Menschen europäischer Herkunft angewandt wurde und mehr als einmal selbst dort dem Angehörigen des Nachbarvolkes, ja dem unmittelbaren Nachbarn „entzogen“ wurde, um ungehemmt und ungestraft töten zu können.

Sapiens sapiens! Das lateinische Wort sapiens bedeutet weise. Diese Überbetonung, ja Beschwörung der Weisheit, die war mir schon suspekt, als Menschen auf dem Mond landeten und dies zum riesigen Sprung für die Menschheit erklärten, während Millionen ihrer Mitmenschen auf der Erde durch Bomben, Granaten und Napalm vom Leben zum Tode befördert wurden.

Homo sapiens sapiens war also in meinen Augen schon vorher auf dem absteigenden Ast. Den Startschuß für seinen endgültigen Untergang gaben – aus einem vollkommen anderen Zusammenhang heraus – Artgenosse Milosevic und sein Faible für „Ethnische Säuberungen“, sowie die Unfähigkeit der „zivilisierten“ Menschheit, einem auf frischer Tat ertappten mutmaßlichen Völkermörder den Garaus bzw. ihn dingfest zu machen. Homo sapiens sapiens hauchte sein virtuelles Leben in den zerschossenen Häuserzeilen Grosnys (Tschetschenien) endgültig aus. Homo sapiens sapiens löste sich damit buchstäblich in Schall und Rauch auf. Den Ausschlag für diese Beurteilung gab der als „Terroristenjagd“ getarnte Eroberungskrieg und das große Schweigen der „zivilisierten“ Menschheit hierzu.

Aber keine Sorge, die Menschheit wird den Untergang des Homo sapiens sapiens überleben. Freilich wird die Umfirmierung in Australopithecus superbus1 ein wenig gewöhnungsbedürftig sein, läßt sich aber meines Erachtens nicht vermeiden, denn die Reise von der Urzeit bis an die Schwelle des dritten nachchristlichen Jahrtausends endet unter anderem in der erstaunlichen Feststellung, daß wir uns von jenem Zweibeiner, der vor gut drei Millionen Jahren lebte und den die Forscher liebevoll „Lucy“ 2 tauften, weniger unterscheiden als ein Dackel vom Wolf.

Auf unserer Reise in Jirkas Boot werden wir von der Zeit an, da sich die Wege zwischen Mensch und Schimpansen trennten, bis zur Gegenwart an sechs Stellen die Richtung ändern. Mehr nicht.

Sie werden sehen, warum die Natur aus einer angeborenen Wirbelsäulenverkrümmung der aufrechten Gang entwickeln konnte und ein kleiner Gendefekt einen erfolgreichen Jäger entstehen ließ.

Sie werden auch sehen, daß unsere Vorfahren vor nicht einmal 2 Millionen Jahren gezwungen waren, ihr Hirnvolumen zu steigern, um nicht jämmerlich zu erfrieren. Die Auseinandersetzung mit der Umwelt verlangte damals zunehmend analytische Fähigkeiten und Phantasie.

Ferner werden Sie Zeuge werden eines in der Naturgeschichte beispiellosen Vorgangs, nämlich der Entwicklung dessen, was wir Sprache nennen und Sie werden erleben, daß die Ursache der Sprachentwicklung eigentlich ziemlich banal ist und daß unser Gehirn nur deshalb so exorbitant groß ist, weil die Umsetzung von Bildern in akustische Signale beim „Sender“ und die Rückumwandlung in Bilder beim Empfänger einen riesigen „Arbeitsspeicher“erfordert .

Und sie werden verblüfft feststellen daß weder seßhafte Lebensweise noch Staatenbildung Errungenschaften des menschlichen Geistes sind. Sie haben sich nur nicht vermeiden lassen. Die Turbulenzen, von den die Menschheit immer wieder heimgesucht wird, zeigen, daß die Bildung von Großgesesellschaften als evolutionärer Prozeß noch lange nicht abgeschlossen ist. Viel menschliches Leid hat seinen Grund darin, daß wir uns für mehr gehalten haben als wir tatsächlich sind. – Eben „nur“ Australopithecinen.

Das Leben als Australopithecus hat freilich auch Vorteile, denn – um vorab nur ein Beispiel zu nennen – eine der wesentlichen Errungenschaften der Aufklärung, nämlich die Menschenrechte, erscheinen plötzlich als Grundbedürfnisse des Menschen, die im Verlaufe der Kulturgeschichte unter die Räder kamen. Sie gehören damit zur Natur des Menschen und nicht zu seinem kulturellen Überbau. Man kann sie negieren und auch zeitweise gewaltsam unterdrücken. Sie sind dennoch allgegenwärtig wie der Sex – und den hat schließlich auch keiner abschaffen können.

Was Staaten anbelangt, so werden langfristig nur die überleben können, die ein demokratisch verfaßtes Gemeinwesen repräsentieren, sehr wahrscheinlich wird die Verfassung dieser Gemeinwesen nur das sogenannte Mehrheitswahlrecht kennen und Parteien nur eine untergeordnete Rolle spielen. Deren Einfluß wird auf das für notwendige Polarisierung erforderliche Maß reduziert sein. Mit Australopithecinen ist eben auf lange Sicht kein anderer Staat zu machen. Es wird freilich noch lange dauern, bis die Menschheit das Machtstreben und die Herrschsucht ihrer Häuptlinge auf ein gesundes Maß zurechtgestutzt und unter Kontrolle gebracht hat.

In der Welt des Australopithecus ist kein Raum für Rassismus; dieser schrumpft auf die Dimension einer Familienfehde. Denn aus der Sicht des Australopithecus ist auch der „weiße Mann“, diese merkwürdige „Herrenrasse“, nichts anderes als ein verkrüppelter Neger; der „Weiße“ ist unvollständig, weil ihm Hautpigmente fehlen. Die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern, zwischen Hutus und Tutsis erscheinen als ins Groteske übertriebener Bruderzwist. – Und damit steht dieser Konfliktherd nicht allein da. – Allerdings, erst wenn diese Erkenntnis Eingang in die Köpfe unserer Mitmenschen gefunden hat, können Schwerter zu Pflugscharen werden.

Damit aber ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen, deshalb wird die Menschheit bis dahin noch einen unermeßlichen Blutzoll zu zahlen haben; für den sind weniger die Völker, umso mehr aber deren Repräsentanten verantwortlich. Dennoch wird die Natur sich nicht aufhalten lassen; nicht einmal die nuklearen Knallfrösche sind in der Lage, alle Menschen zu vernichten.

Auch jene, die da glauben, durch Genmanipulation den perfekten oder zumindest besseren Menschen schaffen zu können, werden eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen. Das, was den Menschen wirklich ausmacht, ist mehr als die Fähigkeit, zwei und zwei zusammenzählen zu können. Es ist ein bunter Strauß von Verhaltensmustern und Fertigkeiten, die sich nicht aufspalten und trennen lassen, ohne sie bzw. das Ganze zu zerstören. Frankensteins Traum wird auf ewig einer bleiben und der perfekte Mensch das Reich der Phantasie nicht verlassen. Dort bleiben aus guten Gründen auch unsere geklonten Politiker und deren Wunschuntertanen. Sie sind da alle auch sehr gut aufgehoben, denn das Reich der Phantasie, das ist die eigentliche Domäne des Menschen, die er mit keinem anderen Lebewesen dieser Erde zu teilen braucht.

Aber all die Phantasten, die solche Vorstellungen hegen, darf man dafür nicht tadeln, denn gerade die Entwicklung der oftmals als blühend gescholtenen Phantasie hat die Menschheit vor dem drohenden kollektiven Kältetod bewahrt.

Damit will ich mein Eingangsplädoyer abschließen, alle Indizien und Beweismittel vorlegen und Ihnen damit ein eigenes Urteil ermöglichen.

Bevor wir in Jirkas Boot von Ortstermin zu Ortstermin reisen, müssen wir uns erst einmal über die Wirkungsweise der Evolution klar werden. Denn immerhin liegen vom Startpunkt unserer Reise aus gerechnet, rund 3,5 Milliarden Jahre Entwicklungsgeschichte der Organismen hinter uns. Nur die letzten fünf Millionen Jahre bereisen wir; das sind nur rund 0,16%. Wir wollen versuchen, in aller Kürze zu ergründen, warum die Schöpfung 99,84% ihrer Zeit bis heute verstreichen ließ, sich selbst die Krone aufzusetzen. – Sie werden sehen, daß die Methoden der Evolution, neuartige Lebewesen zu schaffen, nicht ganz den Vorstellungen ihres Entdeckers entsprechen.

Ende des Zitats

„Wir wollen versuchen, in aller Kürze zu ergründen, warum die Schöpfung 99,84% ihrer Zeit bis heute verstreichen ließ, sich selbst die Krone aufzusetzen“. – Das war meine in der Sache fehlerhafte Formulierung. Nicht die Evolution hat sich die Krone selbst aufgesetzt – das hat nur Napoleon Bonaparte getan. Der Mensch hat es ihm gleichgetan und ist jetzt von einem Wesen, das nur mit dem Rasterelektronenmikroskop sichtbar gemacht werden kann, auf Rang 2 der „Kronen der Schöpfung“ verwiesen worden. Originell, aber nicht unzutreffend, hat man in Unkenntnis der Fähigkeiten dieses Nano-Wesens diesem den Namen „Corona“ (lat. Krone) verpaßt.

Bevor die befürchtete „Zweite Welle“ kommen kann, muß die „Erste“ erst einmal nachweisbar abgeebt sein. – Und der Nachweis ist schwierig zu führen, denn „Covid 19“ bleibt in dieser Welt wie die Pest oder die Tuberkulose, wie Mumps und Masern oder Ebola.

Mangelnde „Schwarmintelligenz“ des „Homo Sapiens Sapiens“ führt heute noch zu solchen Dummheiten wie „Rassismus“. – Vor 21 Jahren bot sich die Gelegenheit, mit dieser Dummheit ein für allemal Schluß zu machen, so wie die Naturwissenschaft mit Galileo, Leibniz, Kant und Newton der Vorherrschaft des Klerus ein Ende gesetzt hatte.

Aber die „Medien“, an die sich eine „Presseerklärung“ nun einmal wendet, fanden im Jahre 1999 nicht einmal für nötig, überhaupt von ihr Notiz zu nehmen. – Wäre es anders gewesen, hätten auch die Kultusminister davon Notiz nehmen und die Lehrbücher umschreiben müssen. – Menschenrassen – eine Erfindung des menschlichen Geistes ohne jedweden wissenschaftlichen Hintergrund. Das ist zum Leidwesen Gottes unterblieben. – Und so muß sich auch „die Presse“ vorwerfen lassen, der Flamme des Rassismus den Sauerstoffhahn weiter aufgedreht zu haben.

Wenn in der menschlichen Evolution überhaupt von „Rasse“ gesprochen werden kann, dann allenfalls im Hinblick auf die zeitliche Abfolge der Menschen“typen“, die seit dem ersten Auftreten des „aufrechten Gangs“ die Erde bevölkerten: Seit Urzeiten ist es das entscheidende Merkmal, das den Menschen von den übrigen Primaten unterscheidet, die ventral (bauchwärts) verschobene Mitte der Wirbelbrücke. – Daß diese sich erst in den ersten Lebensmonaten – zumindest beim modernen Menschen . bildet und ihm den „aufrechten Gang“ zwangsweise in den Rücken drückt, deutet auf eine in ihrem Ursprung angelegte „Erbkrankheit“ hin:

Unsere frühen Vorfahren sind nicht „von den Bäumen herabgestiegen“, sie hatten vielmehr Schwierigkeiten, auf selbige zu klettern, bevor die Räuber des Dschungels sie erwischten. Sie hatten Glück, weil sich infolge des afrikanischen Grabenbruchs in Ostafrika der dadurch ausgelöste „Klimawandel“ eine baumarme Zone geschaffen hatte, in der sie vor den Jägern des Waldes sicher waren. – Mensch, da haste Schwein jehabt!

Die „Informationsblase“ in der die hergebrachten „Medien“ viele Nutzer der „Social Networks“ verorten, haben sie vor langer Zeit selbst geschaffen. Sie berichten nur, was in ihr Weltbild paßt, und das ist vor allem das, was die Inhaber der sozialen Dominanz, die „Politiker“ verbal ausscheiden. – Propaganda.


Wo bleibt MRSA?

Juni 9, 2020

Nach Schätzungen des RKI, das täglich die Reproduktionsziffer von Covid19 mit banger Erwartung bekannt gibt, starben heute zwischen 27 und 54 Menschen in deutschen Krankenhäusern an MRSA.


Schau dir „mickey mouse zauberlehrling deutsch“ auf YouTube an

Juni 9, 2020

Herr, die Not ist groß, denn die ich rief die Geister, die werd‘ ich nun nicht los!


Der ewige Kalte Krieg

Juni 9, 2020

Sie haben Corona den Krieg erklärt. Nun können sie ihn nicht mehr beenden, weil sie den Gegner nicht kennen. – So wird die Frage, wann die“Zweite Welle“ kommen wird, uns bis in die fernste Zukunft beschäftigen.

Hätte Odysseus nicht das Hölzerne Pferd erfunden, die Trojaner hätten zwar ihre Stadt gerettet, wären aber heute noch mit der Frage beschäftigt, ob die Griechen abgesegelt sind oder ihre Schiffe lediglich hinter dem Horizont verborgen haben.


Corona und die Luftwaffe

Juni 4, 2020

Was hat Corona mit der Luftwaffe zu tun? Nun, den Blindgänger. Aber eins nach dem anderen:

Präambel

In dieser Sendung wurde gezeigt, welche Wucht sich vermehrende Organismen entfalten können
Aus einem zehntel Gramm werden 30 Tonnen. Freilich nur unter optimierten Bedingungen

Wenn ich das jemandem erzähle, schaut er mich an, als käme ich von einem anderen Stern. Deswegen sehe ich mich gezwungen, dem Vorschub zu leisten, was einige Leserinnen und Leser wohl schon bei der Lektüre erwägen:

„Da will jemand Corona verharmlosen und die dadurch heraufbeschworene Gefahr herunterspielen bzw. relativieren.“ Denn Corona muß, so wollen es die Politik und die „klassischen“ Medien, die größte Herausforderung der Menschheit seit dem Zweiten Weltkrieg sein. – Da hat sich doch unkontrolliert ein Virenstamm entwickelt, das nicht in das übliche Schema medizinischer Erfahrung paßt. – So eine Frechheit des Mikrokosmos! – Aber – bei Licht besehen – ein ganz natürlicher Vorgang, der den Menschen dazu zwingt, sich an das Leben mit Corona biologisch anzupassen, nicht umgekehrt! – Wohlgemerkt: Nicht umgekehrt! Denn der Kampf, den das „Macrönchen de la France“ zum Krieg hochstilisierte, ist aussichtslos, er muß am Ende mit der Bedingungslosen Kapitulation enden, weil wir auf Gedeih und Verderb von den Lebewesen des Mikrokosmos abhängig sind. Diese leben neben, auf und in uns. Und nur ein Bruchteil von ihnen „schaden“ uns. Und sie verändern sich unablässig auf der Suche nach einem geeigneten Lebensraum, vor allem aber nach „Brutrevieren“, in denen sie sich ungestört vermehren können. – Diese Veränderungen wurden von den Biologen als „Mutationen“ gebrandmarkt. – Hier endet die Präambel, das Wort haben die

Blindgänger:

Laut biologischer Definition sind Mutationen spontane, d. h. natürlich verursachte, oder durch Mutagene induzierte Veränderungen des Erbguts (Veränderung der Basensequenz), die sich möglicherweise phänotypisch zeigen. Die Bezeichnung „Mutation“ wurde um 1901 von HUGO DE VRIES eingeführt. Cytologisch lassen sich Mutationen in 3 Gruppen einteilen: Genommutationen, Chromosomenmutationen und Genmutationen oder Punktmutationen. MAX DELBRÜCK (1906-1981) und SALVADOR LURIA (1912-1991) bewiesen in ihren Experimenten 1943 sowie JOSHUA LEDERBERG (1925-2008) 1952 die spontane Entstehung von Mutationen und die Nichtausrichtung auf einen bestimmten Adaptationswert.“ ( https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie-abitur/artikel/beweis-des-zufallscharakters-von-genmutationen )

Den Hinweis auf Lederbergs Experiment fand ich vor Jahren bei Hoimar von Ditfurth,„wir sind nicht nur von dieser Welt“.

Ich machte mir dazu folgende Notiz:

Das hier beschriebene Experiment wurde tatsächlich durchgeführt, und zwar vom amerikanischen Nobelpreisträger Joshua Lederberg. Zum Ergebnis dieses Experiments und zum Phänomen des Albinismus bemerkt Hoimar von Ditfurth:

Dies Ergebnis – es ist für das Verständnis so wichtig, daß ich es noch einmal hervorheben möchte – war weder angezielt worden (das Genom kann nicht zielen: Mutationen erfolgen zufällig und ungerichtet!) noch vorhersehbar gewesen (Eiszeiten, geologische Katastrophen oder die Invasion überlegener Konkurrenten kündigen sich nicht vorher an). Vielleicht war der Treffer, das ist alles, was dazu gesagt werden soll, unter diesen Umständen allein als Folge gerade eines völlig ziellosen >Herumballerns< durch den Mutationsprozeß möglich geworden. Denn ein zum Zielen befähigter Schütze hätte, wie gesagt, die >richtige< Richtung womöglich planmäßig ausgespart, weil es dort noch nichts gab, worauf er in dem Augenblick, in dem er abdrückte, hätte zielen können.“1

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum die gewählte Metapher vom sinnlosen „Herumballern“ nicht stimmen konnte. Das paßte nicht zu dem. was v.Dithfurth auf der vorhergehenden Seite geschrieben hatte:

Das Genom (die Summe der Erbanlagen eines Organismus) ist zwar unbelehrbar, unfähig, aus der Umwelt Informationen zu beziehen und aus Fehlern mutativer Anpassung zu lernen. Daran läßt sich nichts ändern. Aus der Welt der Organismen gelangt keine Information in die Welt der Elementarteilchen. Aber die daraus resultierende Blindheit jeder einzelnen Mutation gegenüber der Situation des Organismus, an dessen Bauplan sie planlos herumspielt, hat immerhin auch einen Vorteil: Diese gänzlich unvermeidliche Blindheit läßt die Art >offen< bleiben für noch gänzlich unvorhersehbare zukünftige Möglichkeiten.

Es wurde schon gesagt, daß die Lernunfähigkeit des Genoms sich zum Beispiel darin äußert, daß bei den verschiedensten Arten immer wieder Albinos auftauchen: eine Mutation, die einem Hirsch, einer Amsel oder einer Maus unter normalen Umständen nichts als Nachteile einträgt. Unter den Bedingungen der freien Natur werden diese Varianten denn auch von der Umwelt sehr schnell wieder >ausgelesen<.2

Bei ziellosem „Herumballern“ wären der Evolution mit Sicherheit bald die Patronen ausgegangen, wenn sie mit einem Gewehr eine Zielscheibe hätte treffen müssen. Sie haben in der Präambel aber gesehen, daß der „Munition“, die die Natur verwendet, eine explosive Tendenz innewohnt. Die Evolution gleicht daher nicht einem „herumballernden“ Präzisionsschützen, sie gleicht vielmehr dem Trommelfeuer des Ersten Weltkrieges oder den Bombenteppichen des Zweiten Weltkrieges. Beide hinterließen eine Unzahl von Bomben und Granaten, die zwar nicht ihr Ziel, aber zunächst einmal ihren Zweck verfehlten, indem sie als Blindgänger zu Boden gingen. Alle „perfekt“ an den „Zweck“ ihres „Daseins“ angepaßten Sprengkörper hatten ihre Mission erfüllt. Allein die Blindgänger nicht. Einige von ihnen harren heute noch tief im Boden ihrer „Zweckbestimmung“.

Je häufiger aber „Blindgänger“ in die Welt gesetzt werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß irgendwann einmal einer von ihnen explodiert. – Der Präzisionsschütze, der seine Munition „verballert“ hat, kann demgegenüber keinen einzigen Treffer mehr erzielen. Das ist der Unterschied. Vielleicht wäre v. Ditfurth auf den richtigen Gedanken gekommen, hätte er die zutreffende Metapher benutzt.

Darwin prägte den Begriff vom „survival of the fittest“. Die deutsche Sprache machte daraus das „Überleben des Tüchtigsten – oder Stärksten“. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts und die europäische Einigungsbestrebung rechtfertigen es wohl, in versöhnlichem Ton vom „survival of the blindgängers“ zu reden.

Ironie des Schicksals: Viren haben im Gegensatz zu Bakterien und einzelligen Eukaryonten die Eigenschaft, sich statt durch Zellteilung, also Verdoppelung, im Stil von Clusterbomben zu vermehren. Diese platzen zwar nach dem Aufprall, explodieren jedoch nicht, sondern verbreiten den Inhalt der Bombe als Bomblets, die mehr oder weniger die Funktion von Minen übernehmen.

Auch die von Ditfurths behauptete Lernunfähigkeit des Genoms ist so für das Evolutionsgeschehen unzutreffend:

Genaugenommen ist diese Betrachtungsweise zwar objektiv richtig, aber dennoch einseitig: zu sehr aus der Perspektive individueller (menschlicher) Lernfähigkeit gesehen, um ausschließlich an ihr als Norm der Gelehrsamkeit gemessen zu werden. Denn diese aus unserer Sicht so »dumm« wirkende Unbelehrbarkeit ist zugleich ja die Ursache der sich bei jeder Umweltänderung aufs neue erweisenden, geradezu unglaublichen Anpassungsfähigkeit und Flexibilität der Natur. Als »Fehler« sind die von ihr hervorgebrachten (und so »unbelehrbar« wiederholten) Abweichungen ja nur so lange zu betrachten, wie die Norm dem Optimum der Anpassung an die gerade existierende Umwelt entspricht. Daß mit so hartnäckiger Unbelehrbarkeit von dieser Norm abweichende »Fehler« immer wieder auftreten, kann daher auch als konstante Offenheit der Anpassungsbereitschaft der lebenden Natur an die jederzeit bestehende Möglichkeit einer Umweltänderung gedeutet werden. Schließlich verdanken Schneehase, Schneehuhn und Eisbär ihre optische Anpassung an arktische Verhältnisse eben der »Unfähigkeit« der Evolution, auf das Experiment »abnormer Pigmentvarianten« aufgrund einer Unzahl negativer Ereignisse in der Vergangenheit zu verzichten.

– Soweit meine Notiz.

Diese „Offenheit“ fand ich Jahre später in Joachim Bauer, „das kooperative Gen“ wieder. – Also Häkchen dran!

In der Tat läßt sich das Thema „Lernfähigkeit“ insgesamt unter diesem Gesichtpunkt abhandeln, wenn man auf den Mikrokosmos schaut, der sich in, auf und um die vielzelligen Organismen befindet. Denn die Lernfähigkeit begann vor 3,5 Mrd. Jahren in eben diesem Mikrokosmos. – Auf allen Größenskalen erscheint sie bis hin zur sogenannten Schwarmintelligenz. Da auch unser eigenes Gehirn nicht mehr ist als ein wohlorganisierte Schwarm von Nervenzellen, dürfte unsere eine Intelligenz über die eines Schwarms nicht hinausreichen, so leid mir das tut.

Begeben wir uns in unseren eigenen Körper, aber nicht in das Gehirn, sondern in den Schwarm von Zellen, der Immunsystem genannt wird.

Das Immunsystem muß im Regelfall den richtigen Umgang Krankheitserregern erst erlernen. Erst dieser Lernvorgang schafft die Vielzahl der hochspezialisierten Lymphozyten, die gezielt einen „Erreger“, dann aber ausschließlich diesen, „attackieren“ und „bekämpfen“ können. In zivilisierter Sprache ausgedrückt: Sie lernen, was sie fressen dürfen. Johannes S. Schwegler bemerkte in „Der Mensch – Anatomie und Physiologie“3 vor mehr als 20 Jahren hierzu, daß der Körper auf Vorrat für Zehntausende möglicher oder denkbarer körperfremder Moleküle (Antigene) jeweils einen spezifischen Lymphozytentyp (Idiotyp) bilde, der dann ausschließlich mit diesem einen Antigen bzw eng verwandten Antigen reagieren könne; von jedem Idiotypen könnten naturgemäß nur wenige, vielleicht nur ein einziges existieren, damit alle Idiotypen Platz in den lymphatischen Organen Platz hätten. Jeder Kontakt eines derart spezifischen Lymphozyten mit „seinem“ Antigen führe, so Schwegler, innerhalb weniger Tage durch einfache Mitose (Zellteilung) zur Bildung eines entsprechenden Lymphozytenklons; diese – von Schwegler so genannte – „klonale Expansion“ sei damit die eigentliche Grundlage der spezifischen Immunabwehr. $Schwegler4 5

Bereits in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte man entdeckt, daß sich heranreifende Lymphozyten ihre Spezifität nach dem Zufallsprinzip selbt auswählen:

„Drei verschiedene DNA-Regionen auf drei unterschiedlichen Chromosomen – V, D und J – werden dabei bewußt schlampig abgelesen, Basenpaare ausgelassen, abgeschnitten und zufällig zusammengewürfelt. Außerdem, finden sich in diesen Regionen 100 bis 1000mal mehr Mutationen als sonst.“ $Schwegler1

Meine urprüngliche Notiz ist fast 20 Jahre alt, stammt also aus der Zeit vor der „Entschlüsselung“ des menschlichen Genoms der Genome von Mäusen und anderen Lebewesen. Wie gesehen, hat sich seit dieser Zeit in der Genetik viel getan. – Nicht aber im Verständnis der Naturwissenschaft zu unserer nicht-menschlichen Mitwelt.

Bei allem Forschungsdrang konnten nirgendwo irgendwelche Gene gefunden werden, die Instinkthandlungen „codieren“. Die müßte es aber eigentlich geben, denn woher soll eine Gans sonst wissen, wann es Zeit ist, in den Süden zu ziehen. Woher soll ein Baum sonst mit großer Präzision wahrnehmen können, wann es Zeit ist zu blühen?

Wie dem auch sei, fest steht, daß ein Blindgänger namens Corona herausgefunden hat, daß sich Menschen als „Brutgebiet“ eignen. – Dabei hat es jedoch einige Hürden zu überwinden:

Wenn Viren in eine Zelle eindringen wollen, müssen sie zunächst die Zelle als „hablitable Zone“ erkennen. Das geht nur über nach dem „Schlüssel-Schloß-Prinzip“ funktionierende Erkennung der Zelloberfläche. Im digitalen Zeitalter würde man wohl sagen: das Virus braucht den Zugangscode zur Zelle. Hat es ihn nicht, ist die Reise zuende.

Viren haben mir Spermien eines gemeinsam: Sie kommen selten allein. Spermien müssen – aus luftwaffentechnischer Sicht – mit einer gigantischen Luftflotte einfliegen, damit ein Spermium im Wege des Blindgängereffekts die „Erhaltung der Art“ fortsetzen kann. Bei menschlichen Spermien ist die Mindestzahl zum Erreichen der „Fruchtbarkeitsgrenze“ recht gut ermittelt. – Für Viren kennt diese bisher niemand – auch nicht die „führenden“ Virologen. Aber weil die Gesetze der Natur keine Ausnahme kennen, muß auch hier eine Ansteckungsuntergrenze postuliert werden.

Werden Viren nach dem untauglichen Versuch, in menschliche Zellen einzudringen, wieder in die Umwelt abgegeben, sind es nur noch kümmerliche Reste, die andere Menschen überhaupt erreichen können. Und zwar auch dann, wenn sich zwei Menschen sehr nahe kommen.

Dank CSI und MEDICAL DETECTVES weiß heute jedes Kind, daß infolge der PCR – Methode kleinste Spermaspuren ausreichen, um den Herkunftsnachweis zu führen. PCR – Polymerase-Chainreaction. – Polymerase-Kettenreaktion – Kettenreaktion, also ein sich selbst beschleunigender Prozeß; – Polymerase ist ein in jedem Eukaryonten vorhandenes Enzym, daß die Wechselwirkung zwischen der DNA und der RNA, die den Informationsfluß zwischen Zellkern und der übrigen Zelle sicherstellt. – die von der Polymerase ausgelöste Kettenreaktion sorgt – in der Natur wie im Labor – dafür, daß sich selbst kleinste DNA-Schnipsel mit zunehmender Geschwindigkeit, also rasend schnell vervielfältigen.

Bleiben wir mal bei einer Spermaspur. Die PCR-Methode gibt genaue Auskunft über die Identität des Spurenlegers. Sie kann aber nichts – wirklich absolut nichts – darüber aussagen, ober der Mann nach medizinischen Maßstäben überhaupt zeugungsfähig war bzw. ist. Also ist der Corona-Nachweis im Hinblick auf die „Infektiosität“ des positiv Getesteten vollkommen unbrauchbar.

Gelingt es einem Virus, in eine Zelle einzudringen, muß sie die zelleigene Immunabwehr überwinden. Dieses auf molekularer Ebene operierende System kann „fremde“ DNA erkennen. Ist die Virus-DNA – heute häufiger mit DNA abgekürzt – erkannt, geht die Zelle in den „Harakiri-Modus“ – sie löst sich auf. Die Biologen nennen das Apoptose oder programmierten Zelltod.- Auch hier ist der virale Traum von zahlreiche Kindern und Kindeskindern jäh zuende.

Dann und erst dann, wenn ein Virus es schafft, in den Zellkern vorzudringen, kann es mit seiner Genmanipulation beginnen und die Zelle veranlassen, bis zur Erschöpfung nur noch Viren zu produzieren. Die früheste Form der Versklavung sozusagen, denn Viren gab es vom Anfang des Lebens an.

Da die Ausbreitung von Viren nicht kontinuierlich erfolgt, sondern bereits bei ihrer Entstehung Cluster bildet, ist es nicht verwunderlich, daß die Clusterbildung auf allen Größenskalen anzutreffen ist. Die Selbstähnlichkeit in der Natur schreibt das wohl sogar zwingend vor. Auf unseren epidemologischen Landkarten nehmen wir das als „Hotspots“ wahr. Man braucht sich nur die entsprechende Karte der Masern anzusehen oder die traurigste aller Karten, die der Verbreitung der Maul- und Klauenseuche 2001 in Großbritannien.

Hotspots, die findet man sogar auf der Bahnkurve des Algorithmus, der hinter allem biologischen Geschehen steckt, nämlich der logistischen Wachstumsfunktion – Man muß sie nur ausreichend vergrößern, was mit fractint hervorragend gelingt. – Man muß nur die „Bildschärfe“ auf das Maximum stellen, über die Zoombox in die Tiefe gehen und ausreichend Kaffee bereithalten. Denn der Rechner braucht seine Zeit, all die erforderlichen Rechenoperationen durchzuführen, die es eben braucht, die folgenden Bilder auf den Schirm zu zaubern.

Man erkennt im letzten Bild nur bei genauem Hinsehen am Rechteck der Zoombox einen dünnen Faden. Hier und nur hier eröffnert sich der WEg zu nächsten Bifurkationskaskade. Alle anderen bisher angelaufenen Bifurkationskaskaden finden hier ihr jähes Ende. – Wie mit dem Rasiermesser abgeschnitten.

Der hier beschriebene Blindgängereffekt ist eigentlich in der ganzen Natur bekannt. Allein unsere Zugehörigkeit zur Familie der Säugetiere hat uns den Blick versperrt. Denn nur bei Reptilien, Vögeln und Säugetieren spielt er wegen der Umhüllung der befruchteten Eizellen durch Eier im engeren Sinn bzw. die Umhüllung durch den Mutterleib nicht mehr die Rolle, die ihm in der verbleibenden Natur mehrheitlich und auf alllen Größenskalen zukommt. Die „verbleibende Natur“ repräsentiert übrigens die „absolute Mehrheit“ auf unserem Planeten:

Der Biologe bezeichnet Fortpflanzungszellen gewöhnlich als Gameten. Davon erzeugt die Natur unabzählbar viele, mit denen sie nur so um sich wirft:

Pflanzen schaffen Millionen von Blüten, in denen sich pro Blüte eine Eizelle befindet. Milliarden, wenn nicht gar Billionen von pflanzlichen Pollen, dem Pendant zur Samenzelle, wird in einer Menge erzeugt, die um einige Zehnerpotenzen höher sein dürfte als die Zahl der korrespondierenden pflanzlichen Eizellen. – Versuchen Sie doch bitte einmal im kommenden Frühjahr die auf Ihrem SUV an einem Tag gelandeten Pollenkörner zu zählen.

Auch die Zahl der pflanzlichen Eizellen, die auf ihre Befruchtung warten, ist so groß, daß sie fast ausreicht, die Menschheit zu ernähren. Jedes Korn, das geerntet wird, jede Nuẞ, die zu Weihnachten unter ihrem noch nicht geschlechtsreifen Baum landet, ist aus einer pflanzlichen Eizelle hervorgegangen. Sie beinhalten sogar einen gestandenen Pflanzenembryo.

– Fröhliche Abtreibung! –

Doch Spaß beiseite, denn es geht hier um die Natur, die all die moralischen Werturteile menschlicher Phantasie und Zwangsvorstellungen nicht kennt. Wir haben das Problem, daß wir als „höhere“ Lebewesen nur noch bei der Zeugung auf den Blindgängereffekt auf den ersten Blick nicht mehr angewiesen zu sein scheinen: Mütter bringen Kinder zur Welt, abgesehen von Zwillingen nacheinander. Die Aufzucht dauert lange. Mehr als zehn Kinder pro Frau sind auch bei Naturvölkern eher die Ausnahme. Zumeist erreichen zwei davon das fortpflanzungsfähige Alter. Wenn ein neu entstandenes Lebewesen ein altes ersetzt, erhält das nach Darwin „die Art“; und das mitten im „Kampf ums Dasein“.

Tatsächlich überschwemmt die absolute Mehrheit der vielzelligen Organismen des Planeten Erde alljährlich mit einer geradezu astronomischen Anzahl von Gameten. Wie gesagt, Gameten sind Fortpflanzungszellen, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle.

Und – abgesehen von Reptilien, Vögeln und Säugetieren – erkennen wir den Blindgängereffekt in allen Bereichen und auf allen Größenskalen:

Eizellen und Samenzellen

Embryonen, Larven und Puppen

Sämereien und Früchte

Auch der Apfel, der Newton angeblich auf den Kopf gefallen und ihn auf die Spur der Gravitation gesetzt haben soll, ist eine Schöpfung des Blindgängereffekts. Er fällt zwar bekanntlich nicht weit vom Stamm, enthält aber die Samenkerne, die von Tieren über weite Gebiete verteilt werden. Wenn sie nicht zur größten Teil vernichtet würden, wäre die Welt mit Apfelbäumen übersät.

Und so kehren wir ungezwungen zur Präambel zurück. Wir sind nicht nur das Produkt des Blindgängereffekts, der den biologischen Urknall im Rahmen meiner und Ihrer Zeugung wiederholte, wir leben auch von ihm, denn er beschert uns die Pflanzenembryonen, die man seit jeher als „Brot“ von den Göttern erbittet und als „Bier“ gern in vollen Zügen genießt. – Beides wäre ohne die dynamischen Eigenschaften der Hefe nichtz denkbar.

Und nichts, absolut gar nichts von dem wäre möglich ohne den Mikrokosmos, dem maßgebliche Vertreter der Menschheit zu Beginn der sogenannten „Corona-Krise“ den Kampf angesagt, gar den „Krieg“ erklärt haben.

Imprimatur:

Heute, am 4. 6. 2020 teilte die Helios-Klinik Duisburg-Hochfeld mit, ein 99 Jahre alter Mann hätte seine Corona-Infektion überlebt und wäre auf dem Weg der Besserung.

Genau in dem Krankenhaus, in dem mein Vater auf den Tag genau vor genau 43 Jahren verstarb. Zufall? – Oder ist der Planet wieder einmal pünktlich? – Unheimlich ist es auf jeden Fall.

1 H. von Ditfurth, Wir sind nicht nur von dieser Welt, Hamburg 1981, S. 103

2 v.Ditfurth aaO, S 101f

3Johannes S. Schweggler, Der Mensch – Anatomie und Physiologie, 2. Auflage, Stuttgart; New York 1998 , S. 180

4Schwegler aaO

5Schwegler aaO


Steinmeier und Hindenburg

November 21, 2017

„Die Parteien haben sich bei der Wahl am 24. September um die Verantwortung für Deutschland beworben“, sagte Steinmeier. Diese Verantwortung könne man „auch nach der Vorstellung des Grundgesetzes nicht einfach an die Wählerinnen und Wähler zurückgeben“.
„Diese Verantwortung geht weit über die eigenen Interessen hinaus und gilt insbesondere nicht nur gegenüber den Wählern der jeweils eigenen Partei“, sagte der Bundespräsident, der sich zuvor mit Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen hatte. „Das ist der Moment, in dem alle Beteiligten noch einmal innehalten und ihre Haltung überdenken sollten.“
Steinmeier fügte hinzu:

„Wer sich in Wahlen um politische Verantwortung bewirbt, der darf sich nicht drücken, wenn man sie in den Händen hält.“


Wenn man bedenkt, daß die NSDAP bei den Reichstagswahlen vom 6.12.1932 33,1 % der Wählerstimmen auf sich vereinigte, muß man nach der Lesart gegenwärtiger Politiker schlußfolgern, daß Adolf Hitler einen mehr als eindeutigen Regierungsauftrag hatte; er war zudem – laut Merkel – mit der staatspolitischen Verpflichtung belastet, eine Regierung zu bilden. Wegen seiner „staatspolitischen Verantwortung“ war Paul von Hindenburg sogar „verpflichtet“, den ungeliebten „Böhmischen Gefreiten“ wegen dessen grandiosen Wahlsiegs zum Reichskanzler zu ernennen. – Wegen 33,1% der Wählerstimmen. – Adolf Hitlers „Wahlerfolg“ vom 6. 12. 1932 übertraf den von Angela Merkel um immerhin 0,1 Prozentpunkten.

 


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