Tausende Mini-Stürme fehlen in Klimamodellen – „Klimakatastrophe“ abgesagt!

Dezember 30, 2012

Berechnungen : Tausende Mini-Stürme fehlen in Klimamodellen – Nachrichten Wissenschaft – Natur & Umwelt – DIE WELT.

So, so, bei der „Berechnung“ der Zukunft hat man „vernachlässigbare“ Größen so großzügig wie arrogant „verschlabbert“.

Daß das nicht läuft, dürfte seit 50 Jahren bekannt sein. Denn 1962 entdeckte der Meteorologe Edward Lorenz, daß das Phänomen „Wetter“ so komplex ist, daß es sich auf Dauer einer exakten Prognose entziehen wird. Wer sich auch nur am Rande mit der „Chaos-Theorie“ auseinandersetzt, kennt den Lorenz-Attraktor.

„Verschlabbert“ wird in allen „Klimamodellen“ auch der Einfluß, den die Erde selbst auf ihr Klima ausübt.  – Das einzige, was „Klimaforschern“ in diesem Zusammenhang nämlich einfällt, ist das Rülpsen von Kühen. Ein natürlicher Vorgang, bei dem Methan an die Luft gesetzt wird. – Und Methan ist für den hartgesottenen Klimaforscher einfach nur „Pfui!“

Aber der Planet, ob er nun rülpst oder furzt,  gast so viele „Schadstoffe“ und „Treibhausgase“ aus, daß einem Klimaforscher ganz schwindelig werden muß.

Vor allem aber scheidet die Erde das Schlimmste aus, das einem „Klimaforscher“ blühen kann:  Wärme. Unablässig entläßt das Erdinnere Wärme in die Ozeane und die Atmosphäre. – Die „mittelozeanischen Rücken“ bilden eine globale,  also weltumspannende „Heizschlange“, die konstant, aber mit unterschiedlicher Intensität, die Wärme des Erdinneren in die Ozeane leitet. Genau hier ist der Kern des Problems, der noch schwerer wiegt als das Verschlabbern der unzähligen Luftturbulenzen in der Arktis:

Meteorologen und Klimaforscher gehen überwiegend von Beobachtungsdaten aus, die auf weniger als einem Dritel der Planetenoberfläche gesammelt werden können. – Denn rund zwei Drittel der Planetenoberfläche sind mit dem Wasser bedeckt, das die „Fußbodenheizung“ der Ozeane jeder Beobachtung auf Dauer entzieht.

Atmosphärische Turbulenzen und Erdwärme. Zwei wichtige Faktoren, die Einfluß auf die Gestaltung der planetaren Atmosphäre haben, läßt man einfach unter den Tisch fallen.

Das ist noch gelinde ausgedrückt, denn man versucht aktiv und mit der Vehemenz des missionarischen Eifers, sie unter den Teppich zu kehren.

So schafft man den Einstieg in die pathologische Wissenschaft. Am Ende steht das pseudoreligiöse Dogma, das mit Zähnen und Klauen verteidigt wird. – Der Scheiterhaufen ist zwar aus der Mode gekommen, aber er käme unseren selbsternannten Klimaschützern durchaus nicht ungelegen.

Die „kleinen“ nichtlinear-dynamischen Turbulenzen in der Atmosphäre, die es nicht nur am Rande des Polarkreises gibt, sondern bis zum „Mini-Tornado“ reichen können, der das Herbstlaub vor Ihrer Haustür ringförmig anordnet. – Kein Meteorologe wird Ihnen die Grenze nennen können, unterhalb derer eine Luftmassenbewegung aufhört, Einfluß auf die Gesamtbewegung der globalen Luftmasse zu nehmen.

Und was Einfluß auf die „Luftmasse“ hat, hat auch Einfluß auf die „Wasssermasse“. – Flüssiges Wasser ist träger als Luft, also auch schwerer in Bewegung zu setzen. – Deswegen wirkt sich der Wind auch in erster Linie auf die Oberfläche der Ozeane, kaum aber meßbar auf die Bewegung des Magmas im Erdinneren aus.

Der umgekehrte Weg ist physikalisch einfacher zu beschreiten: Wärme aus dem Erdkern dringt über den Erdmantel in die Ozeane ein und heizt die Luft.  – Prinzip des geringsten Zwangs.

Aber die gigantischen Strömungen in Erdkern und -mantel, die so kräftig sind, daß sie Kontinente verschieben,  sollen nach den Modellrechnungen der „Klimaforscher“ keinerlei Einfluß auf die zukünftige Entwicklung der Klimazonen des Planeten Erde haben.

Das muß mir mal einer erklären, aber bitte so, als wäre ich vier Jahre alt!


Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Titisee-Neustadt: Schuldiger verzweifelt gesucht!

November 28, 2012

Brände : Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Titisee-Neustadt dauern an – Nachrichten Newsticker – News3 (DAPD) – DIE WELT.

Der Staatsanwalt ermittelt gegen Unbekannt wegen des Verdachts der „fahrlässigen Tötung“. – Vielleicht findet er jemanden, der irgendwo in der Verkettung unglücklicher Ereignisse einen Fehler gemacht hat. – Es kann aber auch sein, daß die Frage, wem man „die Schuld“ an dem Unglück „zuschreiben“ kann, für immer offen bleibt, eben weil es keinen „Schuldigen“ gibt. – Für Menschen eine fast unerträgliche Vorstellung. – Sie brauchen für die mit negativen Emotionen besetzten Ereignisse in ihrem Leben einen „Schuldigen“, den sie „bestrafen“ können. – Wenn es kein Mensch ist, ist es entweder der Teufel oder der Klimawandel.

Dahinter steht ein universelles menschliches Verhaltensmuster, das sich anhand eines gewöhnlichen Fahrradschlauchs darstellen läßt:

Ob wir nichtlineare Vorgänge als Ordnung oder Katastrophe empfinden, scheint also ausschließlich von unserer Wahrnehmung und der Größe ab- zuhängen, die der Vorgang in Raum und Zeit hat. – Wie sehr sie sich doch gleichen, all die nichtlinearen dynamischen Systeme.

Der Strom, also die Welt der subatomaren Teilchen, und die Wirtschaft, also die vom Menschen geschaffene Welt. Bei Feuer und Wasser finden wir ähnliche Muster und Beziehungen vor wie in den Tiefen der Erde. Es fehlt noch das Gas. Zum Glück besteht unsere Atmosphäre aus einem Gasgemisch. Und auch hier können Sie das Durchschlagen eines Widerstandes buchstäblich mit den Händen greifen; nämlich immer dann, wenn Sie Ihr Fahrrad aufpumpen. Jeder Reifen verliert nach einer gewissen Zeit Luft, Sie müssen zur Luftpumpe greifen:

Mit jedem Stoß der Luftpumpe werden Sie merken, daß der Widerstand, den Ihnen das Ventil entgegensetzt, mit zunehmender Füllung des Reifens zunimmt. Sie brauchen immer mehr Kraft, diesen Widerstand zu überwin- den. Und Sie können hören, wie der Widerstand des Ventils mit hörbarem

„Pfft!“ durchschlägt.

Dieses „Pfft“ wiederum soll als Anlaß dienen, die Verhältnisse im Fahr- radreifen näher unter die Lupe zu nehmen. Wir werden dabei feststellen, daß der Fahrradreifen mehr Ähnlichkeiten mit unserer Kaffeeemaschine aufweist, als wir uns träumen lassen. Da wir uns mit den Zusammenhängen zwischen Spannung (Druck), Fluß und Widerstand beschäftigen, können wir den Mantel außer acht lassen. Wir beschränken uns daher auf die Betrachtung der eigentlichen Luftkammer, des Schlauchs.

Warum ähnelt ein Fahrradschlauch einer Kaffeemaschine?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst einmal näher be- leuchten, was ein Fahradschlauch ist.

Ein Fahrradschlauch kann definiert werden als Widerstand, der geeignet und bestimmt ist, den Gasaustausch zwischen dem von ihm umschlossenen Raum mit dem ihn umgebenden Raum zu verhindern. Wir wollen ihn W1 nennen.

Das zugehörige Ventil ist dann ein Widerstand, der ebenfalls den Gasaus- tausch verhindert, ein Hineinströmen des Gases in den von W1 umschlossenen Raum aber zuläßt. Das Ventil taufen wir W2.

Solange im Inneren des Schlauches und in seiner Umgebung derselbe Luftdruck herrscht, haben die Werte von W1 und W2 offensichtlich keine Bedeutung. Durch das geöffnete Venitl kann ein Gasaustausch stattfinden, der Gesamtwiderstand von W1 und W2 ist nahe Null. Ganz 0 kann er nicht sein, denn immerhin „erschwert“ er den Gasaustausch. Bringen Sie den Reifen allerdings in eine Unterdruckkammer, wird er sich aufblähen, weil der Innendruck das Ventil schließt, und damit beide Widerstände hoch sind. Daß zwischen innen und außen ein „Spannungsverhältnis“ besteht, ist unmittelbar sicht- und begreifbar. In der klassischen Physik würde man jetzt sagen, der Wert läge bei 1. Den Gefallen tut uns die Natur aber nicht, denn Sie werden nach einiger Zeit feststellen, daß der Schlauch nicht ganz dicht sein kann, im Laufe der Zeit verliert er Luft. 99,9% sind keine

100%, auch noch so viele 9 hinter dem Komma werden uns der 100%- Marke zwar näherbringen, sie aber nie erreichen lassen.

Dasselbe passiert, wenn Sie bei normalem Luftdruck den Reifen aufpumpen. Sie begründen ebenfalls das „Spannungsverhältnis“, Polarisierung tritt ein. Nun spüren Sie beim Aufpumpen, daß der Wert von W2 offenbar zunimmt. Je größer der Innendruck, desto stärker müssen Sie pumpen. W2 hat also einen variablen Wert, der durch den Druckunterschied bestimmt wird.

Was passiert, wenn Sie statt der Handpumpe einen Kompressor benutzen?

Nun, das hängt von der Druckfestigkeit des Schlauchs ab. Übersteigt der Innendruck den vom Hersteller zugelassenen Wert, schlägt W1 durch. Der Schlauch platzt, der Gesamtwert von W1 und W2 sinkt wieder auf nahe Null.

Wenn Sie ein Loch in den gefüllten Schlauch stechen, senken Sie ebenfalls den Wert von W1. Sie können hören, wie das anfänglich laute Zischen nachläßt, wie also der Widerstand seinen Wert verändert. Sie wollen aber, daß trotz des Lochs der noch vorhandene Innendruck nicht absinkt. – Dann müsssen Sie fleißig pumpen. Dabei werden Sie in Ihren Armen spüren, wieviel Energie notwendig ist, das System stabil zu erhalten.

Jetzt wollen wir zur Abwechslung mal einen typisch menschlichen Fehler machen und uns nur das Loch näher ansehen. Alle anderen Informationen lassen wir weg. Wir kennen allein die Oberfläche des Schlauchs und bemerken nur, daß aus dem Loch Luft strömt. – Mal stärker, mal schwächer, weil Sie nicht gleichmäßig pumpen.

Das soll für uns der Anlaß sein, in die Welt der Nano-Technologie hineinzutauchen:

Primitive Nano-Technologen werden eine Nano-Windmühle bauen und für guten Wind beten, während Nano-Schamanen und -Theologen über das Wirken von Geistern und Göttern streiten, die die unerklärliche Luftströmung zu verantworten haben, Die nächste Generation der Nano-Tech- nologen wird beobachten, wiegen, messen und zählen. Sie werden aus den unterschiedlichen Meßwerten einen Durchschnittswert bilden. Auf dessen Basis wird nun ein computergesteuerter Nano-Regler entwickelt, der dafür sorgt, daß der Luftstrom zur Windmühle immer gleichmäßig bleibt, – sozusagen als Triumph der Nano-Technik.

Nun werden Sie ein wenig müde und lassen in der Pumpleistung nach. Sie fallen in Sekundenschlaf. Anschließend pumpen Sie vor lauter Wut kräftig drauflos. Der plötzliche Überdruck läßt uns Nano-Regler und Windmühle um die Ohren fliegen.

Das wird dann das Ende der schönen neuen Nano-Welt sein, nicht aber das Ende unserer Nano-Geschichte. Denn Nano-Medien werden dieselben Fragen stellen wie beim Untergang der „Titanic“, beim Knallgastod der „Hindenburg“ und beim Absturz der „Concorde“: – Ist unsere Technik sicher? – War die Katastrophe vorhersehbar? – War sie vermeidbar?. Nano- Politiker werden vollständige Aufklärung verlangen und schärfere Vorschriften fordern, wenn nicht gar für den Ausstieg aus der Nano-Technologie plädieren. – Woher sollen Nano-Journalisten und -Politiker auch wissen, daß Sie mit Ihrer Luftpumpe diese Welt erzeugt haben, denn für sie gab es nur den Schlauch und das Loch.

Diese Nano-Geschichte lehrt uns zweierlei:

Erstens: Trotz allen Fortschritts der Technik werden wir nie in der Lage sein, nichtlineare dynamische Systeme vollends zu beherrschen. Sie lassen sich vor allem nicht auf Dauer in unsere linear entworfenen Behältnisse einsperren. Immer wieder wird das eine oder andere Behältnis zur Büchse er Pandora werden und Unheil verbreiten. Ob diesem Unheil, wie etwa einem Loch im Fahrradreifen, überhaupt Beachtung geschenkt wird, oder ob es uns als Katastrophe erscheint, hängt lediglich von der Größenordnung des Ereignisses ab. Erdbeben und Vulkanausbrüche erinnern uns immer wieder daran, daß selbst der uns unveränderänderlich erscheinende Planetenkörper höchst dynamisch und launisch ist. Die Erdkruste ist dünn wie eine Eierschale. Der eigentliche Erdkörper aber ist ebenso flüssig wie ein rohes Ei. Wir halten also fest, daß Feuer, Wasser, Luft und Erde sich auf ewige Zeiten der Kontrolle durch den Menschen entziehen werden. Merkwürdig, aber hier stoßen wir auf die vier Elemente des Empedokles, eben Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Zweitens: Die Beurteilung eines Ereignisses in einem nichtlinearen dyna- mischen System hängt von unserer Wahrnehmung ab. Die Katastrophe findet im Kopf statt, nicht in der Außenwelt. (G. Altenhoff, Australopithecus Superbus, S. 21ff)

Wenn Sie die Berichterstsattung über die Brandkatastophe verfolgen, werden Sie das geschilderte Verhaltensmuster unschwer wiedererkennen. – Obwohl Sprinkleranlagen und Rauchmelder in diesem Fall vollkommen nutzlos gewesen wären, geht die Diskussion heftig weiter.


Terra X – ZDF.de Das vergessene Element

Oktober 17, 2011

Terra X – ZDF.de.

Leider stellt die Terra-X-Redaktion die Sendereihe nach der 4. folge ein. Als gäbe es das „Fünfte Element“ nicht, nämlich das Leben.

Warum es das „fünfte Element“ ist?- Nun, der gute alte Empedokles ging von vier Elementen aus. Diese vier Elemente setzten sich in der Erzähltradition des christlichen Abendlands fort. – Feuer, Wasser, Luft und Erde – das sind die vier nichtlinear-thermodynamischen Phänomene,iide wir unmittelbar mit unseren Sinnen als gestaltende Prozesse wahrnehmen können. – Wobei wir mit der „Erde“ schon Schwierigkeiten haben, weil sie sich nur von Zeit zu Zeit zu Wort meldet. Das fünfte Element aber, das die Oberfläche des Planeten gestaltet wie kein anderes der anderen vier, nehmen wir als „Element“ gar nicht wahr:

das Leben:

Hier der Ausgangspunkt meiner Überlegungen zum „fünften Element“, die man eigentlich seit Jahren schon hätte nachlesen können, wenn man nur gewollt hätte:

Das fünfte Element

1859 landete Charles Darwin mit seinem Werk „Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl“ einen Volltreffer. Er wirbelte die gottgewollte Ordnung der Geschöpfe dermaßen durcheinander, daß der Kampf ums Dasein zwischen Evolutionisten und Kreationisten bis zum heutigen Tage fortdauert.

Allerdings sind Darwin und seine wissenschaftlichen Erben an dem erwähnten Theorienstreit nicht ganz unschuldig. Die Evolutionstheorie ist nämlich nicht ganz vollständig und – ich möchte es so ausdrücken – mit der falschen Rollenverteilung formuliert.

Ich werde Ihnen meinen Standpunkt in aller Ruhe darlegen, und das geht am besten bei einer guten Tasse Kaffee. Ich setze voraus, daß Sie eine Kaffemaschine besitzen; ich möchte Sie in die Küche begleiten, denn breits Ihre Kaffeemaschine weiß Erstaunliches über die Evolution zu berichten.

Wenn Sie Kaffee zubereiten, schütten Sie Wasser in den Tank und geben Kaffeemehl in den Filter. Sie werden feststellen, daß sich in Ihrem Filter ein kleiner Hügel gebildet hat. Das aber ist im Moment nicht so wichtig.

Wichtiger ist vielmehr, daß Sie sich anschicken, als Gesetzgeber zu fungieren. Wenn Sie die Kaffeemaschine nämlich einschalten, setzen Sie das

Ohmsche Gesetz

in Kraft.

Das Ohmsche Gesetz regelt bekanntlich die Beziehungen zwischen Spannung, Strom und Widerstand im geschlossenen Stromkreis. Das Ohmsche Gesetz beherrscht alle Stromkreise dieser Welt, eine Taschenlampe ebenso wie ein Auto; Ihre Kaffemaschine, auch die Hardware eines Computers. Das Ohmsche Gesetz regiert also alle mit elektrischem Strom betriebenen Geräte, aber nicht ein einziges davon ließe sich aus diesem Gesetz herleiten. Alle elektrischen Geräte sind Produkte menschlichen Erfindungsreichtums, die das Ohmsche Gesetz zuläßt. Das Internet gehört ebenso dazu wie der elektrische Stuhl.

Beleuchten wir unter diesem Aspekt Ihre Kaffeemaschine ein wenig genauer. Deren Hauptelement ist die Heizspirale, ein Widerstand. Ihr Sohn ist ein Physikfan, er hat ihre Kaffeemaschine mit Meßinstrumenten verbunden, jeweils eines für die Stromstärke und eines für die Spannung.

Leider hat Ihr Sohn vergessen, die Anzeigen mit Skalen und Maßeinheitenzu versehen. Wenn Sie nun Kaffee machen wollen, werden Sie feststellen, daß beim Einschalten sich die Stellung der Zeiger kurzfristig verändert.

Danach bewegen diese sich nicht mehr und alles sieht hübsch ordentlich aus. Sie bekommen zu allem Überfluß überraschend Besuch, der um eine Tasse Kaffee bittet. Ihr Besucher wird anhand der Meßinstrumente das technische Geschick Ihres Sohnes bewundern, nicht aber die Frage entscheiden können, ob die Maschine an oder aus ist. Zwischen Spannung und Strom besteht scheinbar ein Gleichgewicht, die Zeiger bewegen sich ja nicht. Sie hören aber das Brodeln des kochenden Wassers und spüren, daß sich in Ihrer Kaffemaschine ein ungeheuer dynamischer Vorgang abspielt.Daher wird es Zeit, die einzelnen Größen des Stromkreises näher zu betrachten. Spannung, Stromstärke und Widerstand. Lehrer und viele Autoren populärwissenschaftlicher Literatur erläutern die Wirkungsweise des Ohmschen Gesetzes gern anhand eines Wasserkreislaufs mit Umwälzpumpe als Spannungsquelle und Absperrhahn als Widerstand. Die Spannung entspricht dem von der Pumpe auf der einen Seite erzeugten Druck gegenüber dem am Ansaugstutzen vorhandenen Sog. Das Ventil bestimmt je nach Stellung die Durchflußgeschwindigkeit des Wassers. Die Verhältnisse sind in der Tat verblüffend ähnlich, denn dreht man hier das Ventil auf vollen Durchfluß auf, steht auf dem Ansaugstutzen der Pumpe plötzlich der volle Wasserdruck. Das hält keine Pumpe lange aus, sie versagt ihren Dienst. Ihre Aufgabe ist es nämlich, den am Ansaugstutzen vorhandenen Druck zu erhöhen. Daß sie den Druck, den sie selbst erzeugt, nicht bis ins Unendliche verstärken kann, versteht sich von selbst. Wenn Sie das Heizelement Ihrer Kaffeemschine mit einem Draht überbrücken, geschieht etwas Ähnliches, nur wird die Zerstörung der Spannungsquelle durch das Herausspringen der Sicherung verhindert.

Warum besteht diese Ähnlichkeit zwischen dem hier beschriebenen Wasserkreislauf und dem geschlossenen Stromkreis?

In der Natur gibt es keinen geschlossenen Stromkreis, und auch der natürliche Wasserkreislauf hat mit dem hier beschriebenen keine Ähnlichkeit.

Elektrizität ist aber ganz alltäglich, Blitz und Donner führen uns das immer wieder vor Augen. Fließendes Wasser und auch Gegenstände, die sich dem Fluß des Wassers entgegenstellen und ihm Widerstand leisten, ibt es ebenfalls reichlich. Wir kennen den reißenden Gebirgsbach in seinem schmalen Bett ebenso wie den gemächlich dahinfließenden weiten Strom, der an einer Stromschnelle wieder die spürbare Dynamik des Gebirgsbachs zurückzugewinnen scheint.

Der Wasserkreislauf der Erde ist natürlich erheblich komplexer als unser technischer Wasserkreislauf. Denn Wasser fließt nicht nur bergab. Es kennt auf Erden die drei Aggregatzustände fest (Eis), flüssig („Wasser“i.e.S.) und gasförmig (Dampf). Als Wasser und Eis folgt es bei seinem Fluß grundsätzlich der Schwerkraft. Als Dampf hingegen kann es in dieWolken aufsteigen..

Alles flüssige Wasser strebt den Ozeanen zu. Wenn es nicht vorher verdunstet, kann nichts das Wasser daran hindern, dieses Ziel zu erreichen.

Es kann durch diverse Widerstände nur aufgehalten werden. Welch verheerende Wirkungen es haben kann, wenn Wasser ungebremst fließt, lehren uns die Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre. Kann es daher sein, daß Ohmsches Gesetz und sein Äquivalent für den geschlossenen Wasserkreislauf lediglich Sonderfälle eines allgemeinen Prinzips darstellen? – Es erscheint ausgeschlossen, daß das Ohmsche Gesetz erst Gültigkeit erlangte, nachdem Georg Simon Ohm es formuliert hatte. Es muß so alt sein wie die Welt, Ohm hat es nur sicht- und erfahrbar gemacht.

Ich hoffe, Ihr Kaffee ist inzwischen fertig. Bevor Sie ihn jetzt in Ihre Tasse schütten, wollen wir uns Ihrer Kaffeemaschine aus der Sicht des Wassers nähern. Ihre Kaffeemaschine kann definiert werden als Vorrichtung,die geeignet und bestimmt ist, das Wasser auf seinem natürlichen Weg inen Ozean aufzuhalten. Einer der Widerstände, die dem Wasser dabei begegnen, ist Ihr Kaffeefilter. Er läßt an seinem unteren Ende weniger Wasser durch als oben hineinfließen kann. Das ist auch gut so, denn Ihr Kaffee würde sonst allzu dünn, aber darauf kommt es hier nicht an. Wenn Sie den Abfluß des Filters verstopfen, wird der Widerstand zunächst unendlich hoch, es wird folgendes passieren: Der Wasserspiegel im Filter wird  ansteigen, bis er randvoll ist. Dann sinkt der Widerstand für das Wasser plötzlich auf Null. Die Folge ist eine mittlere Überschwemmung in Ihrer Küche. Chaos nennt man das. Nicht nur das Überlaufen bringt Chaos…

Wie es weitergeht? – Hier geht es weiter:

http://www.lulu.com/product/file-download/australopithecus-superbus—der-mensch-im-licht-nichtlinear-dynamischer-evolution/544454?productTrackingContext=search_results/search_shelf/center/1


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