Mailboxgate ist nicht Watergate

ARD-Umfrage: Für Wulff steht es fifty-fifty | tagesschau.de.

Wie sehr die Stimmung des Volkes auch gegen Wulff sein mag – Berlin  ist nicht Washington. Obwohl unverkennbar Parallelen existieren:

Irgendwie weckt der „Fall Wulff“ Erinnerungen an die Watergate-Affäre, die Hollywood unter dem Titel „Die Unbestechlichen“ auf die Leinwand gebracht hatte. In diesem Film erging aus dem „Weißen Haus“ an die Herausgeberin der „Washington Post“ der dezente Hinweis, sie riskiere, mit den „Titten in die Rotationsmaschine zu geraten“, falls die Recherchen zu Watergate fortgeführt werden sollten. – Dem Chefredakteur der „WP“ gefiel das ganz und gar nicht, und er rechtfertigte das Vorgehen der Reporter Bernstein und Woodward mit einer ebenso dezenten Äußerung: „Hast du einen Mann erst bei den Eiern, dann hast du bald den ganzen Mann.“

Das Schicksal Nixons ist hinlänglich bekannt, scheinbar jedoch nicht im Schloß Bellevue. Deswegen sei dezent vor der Quintessenz dieser Geschichte gewarnt:

Willst du die Rotationsmaschine anpinkeln, tritt ihr nicht zu nahe!

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