21.12.2012 – kein Weltuntergang, aber eine Apokalypse!

Biene Maja, der glückliche Löwe und die Sozialversicherung – Manuskript | triboox.de.

Der 21.12. 2012 wird als Tag des Weltuntergangs gehandelt. – Und die Begriffe „Weltuntergang“ und „Apokalypse“ werden ohne jede Form des Nachdenkens gleichgesetzt. – Apokalypse heißt aber nichts anderes als „Entschleierung“. – Man könnte sie frei auch als Demaskierung übersetzen.

Demaskieren wir sie einfach mal, unsere Alpha-Gestalten, die da meinen in „politischer Verantwortung“ zu stehen.

Was tun sie denn?  Eigentlich gar nichts, was irgendwie werthaltig oder der Gemeinschaft Nutzen bringen würde. Und bei jeder sich bietenden Gelegenheit halten sie Maulaffen feil.

Maulaffen, die aber will keiner. Jeder aber würde wohl wollen, wenn sich unsere Oberaffen so vorbildlich verhalten würden wie die „Fürsten“ der Wollaffen:

Es hieße die Vermenschlichung zu weit treiben, wollte man sagen, daß unser Bärenpavian, der als der »Wortführer der Horde« erscheint, gewissermaßen die Verantwortung demonstriert. Man könnte sich jedoch gedrängt fühlen, den Begriff der »Verantwortung« zu gebrauchen, wenn man den folgenden Bericht liest: Leonard Williams (35) schildert, wie der Alpha-Wollaffe für die ganze Sozietät aktiv ist, als ob es darauf ankäme, die Artgenossen zu entlasten. Williams hatte in seinem Garten ein Gerüst gebaut, das von dem Affenhaus durch die Luft zu einer Baumgruppe führte, die zukünftig zu dem Territorium der Gruppe gehören sollte. Als er seinen Wollaffen erstmals Gelegenheit gab, zu den Bäumen hinüberzuwechseln, zeigte es sich, daß Alpha zunächst die »Pflicht« hatte, die Sache zu untersuchen. Er begutachtete mißtrauisch das neue Bauwerk und die Bäume und prüfte, ob die Äste fest angewachsen waren. Morsche Äste brach er ab und warf sie zu Boden. Man könnte an die Sicherheits-Vorkehrungen und Prüfungen der Baupolizei erinnert werden, die sich für das Wohlergehen derer verantwortlich fühlt, denen das neue Bauwerk und Grundstück nun übergeben wird. Zwei Tage lang mußte Jojo, er und nur er, dieses neue Arrangement »begutachten«. Wenn man im Zoo-Käfig ranghohe und omega-nahe Affen beobachtet, fällt einem auf, wie die Rangtiefen zurückstehen müssen, wenn es sich um die Nahrung handelt. Sie werden »frustriert« und sie nehmen die Zurücksetzung widerspruchslos hin. Die Rangtiefen sehen zu, wie es Alpha oder der Alpha-Clique schmeckt. Wir sollten uns jedoch hüten, den Begriff des Despoten lediglich in diesem Sinne zu gebrauchen, als ob Despot oder Pascha nichts als »Ausbeuter« oder »Nutznießer« wäre: Man wird zwar nicht von »Verantwortung« sprechen wollen, aber vielleicht gibt es Vorformen dessen, was man »Verantwortung« nennt.(Rudolf Bilz, Paläoanthropologie – Der neue Mensch in der Sicht einer Verhaltensforschung – 1. Band, 1. Auflage, Frankfurt/main 1971, S. 73 m.w.Nachw.)

Das von Bilz zitierte Buch von Leonard Williams gibt es immer noch, sobald es mir vorliegt, werde ich weiter berichten. Soviel kann man aber jetzt schon sagen, den Wollaffenfürsten dürfte man nichts von „Führern“, die sich in Bunkern und Panzerlimousinen vor ihren Sozialpartnern verbergen, erzählen. Diese feigen und verantwortungslosen Gestalten hätten bei Wollaffens keine Chance, den Rang eines Alpha-Tieres zu ergattern.

Wollaffe for President!

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